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Maßnahme gegen Extremisten Innenministerium löscht Salafisten-Webseiten


Eine verbotene Salafisten-Gruppe hatte im Internet für den "Dschihad" geworben und extremistische Inhalte bereitgestellt. Jetzt griff das Bundesinnenministerium durch - und ließ die Webseiten löschen.

Das Bundesinnenministerium hat nach einem Zeitungsbericht in den vergangenen Tagen zwei islamistische Seiten im Internet löschen lassen. Es handele sich um die Seiten "millatu-ibrahim.com" und "salafimedia.de", berichtet die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf einen Ministeriumssprecher.

Beide Seiten gehörten zur Gruppe Millatu Ibrahim aus Solingen (NRW), die Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) Mitte Juni verboten hat. Er begründete dies seinerzeit damit, dass sich die Gruppierung gegen die verfassungsrechtliche Ordnung in Deutschland wende.

Die Internetseiten galten dem Bericht zufolge als islamistische Propaganda-Plattformen. Dort seien Video- und Audiodateien salafistischer Prediger sowie Dokumente mit extremistischem Inhalt zum Herunterladen angeboten worden.

fle/DPA DPA

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