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Pädophilie-Vorwürfe Göring-Eckardt räumt Fehler der Grünen ein

In der Diskussion um die dunkle Vergangenheit der Grünen im Zusammenhang mit Pädophilie-Vorwürfen hat Spitzenkandidation Göring-Eckardt Fehler eingeräumt. Es sei jedoch nichts "vertuscht" worden.

Die Grünen-Spitzenkandidatin Katrin Göring-Eckardt hat Fehler ihrer Partei im Umgang mit Päderasten in den 80er Jahren eingeräumt. Über den Einfluss von Pädophilie-Befürwortern in den Anfangsjahren der Grünen sagte sie der "Welt am Sonntag": "Damals sind offenkundig Grenzen überschritten worden, die man nie hätte überschreiten dürfen". Für sie seien diese "unsäglichen Debatten" und "inakzeptablen Positionspapiere" sehr schwer zu verstehen, sagte Göring-Eckardt, die in der DDR groß wurde. Es sei falsch gewesen, "solchen Debatten und Gruppen Raum zu geben". Das sei "ein Fehler, den wir bedauern".

Bei diesem Kapitel grüner Geschichte sei aber nach ihrer Kenntnis nichts "vertuscht oder relativiert" worden, so Göring-Eckardt weiter. "Der Versuch der Päderasten, Einfluss auf grüne Politik zu nehmen, ist letztlich gescheitert."

mme/DPA DPA

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