HOME

Nach These zur Vorratsdatenspeicherung: So spottet das Netz über Sigmar Gabriel

Sigmar Gabriel begründete seine Forderung nach der Vorratsdatenspeicherung mit einer ungewöhnlichen These. Im Netz gab es reichlich Hohn und Spott für den SPD-Chef.

SPD-Chef Sigmar Gabriel sorgt mit einer These zur Vorratsdatenspeicherung für Aufsehen

SPD-Chef Sigmar Gabriel sorgt mit einer These zur Vorratsdatenspeicherung für Aufsehen

SPD-Chef Sigmar Gabriel hat sich deutlich für eine Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung ausgesprochen - und stößt damit auf Unverständnis in seiner Partei. Vielmehr irritiert die Fachpolitiker aber die Argumentation Gabriels für ein neues Gesetz. Dorothea Marx, Vorsitzende des NSU-Untersuchungsausschusses im Thüringer Landtag, sei "entsetzt" und rügt Gabriels Äußerungen als "wirklich unfassbar". Der SPD-Parteivorsitzende hatte in der Rheinischen Post erklärt: "Hätten wir die Vorratsdatenspeicherung bereits zum Zeitpunkt der ersten NSU-Morde gehabt, hätten wir weitere vermutlich verhindern können." Marx empfindet diese Aussage als "eine Verhöhnung der Opfer des NSU und ein billiges Ablenkungsmanöver vom massiven Versagen diverser Behörden", sagte die Sozialdemokratin der Süddeutschen Zeitung.

In den sozialen Netzwerken hat Gabriels These zu Hohn und Spott geführt. Mit kreativen Montagen und dem Zusatz "Mit Vorratsdatenspeicherung wär' das nicht passiert" haben sich zahlreiche User über den SPD-Chef lustig gemacht. Es gibt bereits eine Photoshop Vorlage für weitere Vorschläge. Hier eine Auswahl:

tob