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Kommentar vom stern-Herausgeber: SPD in schwerer See: Andreas Petzold über die Lage einer zerrissenen Partei

Die SPD hält an ihrem Widerstand gegen eine erneute große Koalition fest und wirbt stattdessen für eine Minderheitsregierung der Union mit wechselnden Mehrheiten. stern-Herausgeber Andreas Petzold über die Rolle der SPD in der Regierungsbildung.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier will nach dem Scheitern der Sondierungen für eine Jamaika-Koalition Neuwahlen verhindern und versucht, die Blockade in Einzelgesprächen mit den Parteichefs zu lösen. Am Mittwoch ist CSU-Chef Horst Seehofer ins Schloss Bellevue geladen, SPD-Chef Martin Schulz ist voraussichtlich am Donnerstag an der Reihe. Die Hälfte der Wähler befürwortet einer Umfrage zufolge allerdings Neuwahlen.

Zugleich wächst jedoch auch die Gruppe der SPD-Politiker, die fordern, die Partei müsse ihr kategorisches Nein zu einer großen Koalition aufgeben. Die SPD hatte bei der Bundestagswahl im September nach vier Jahren großer Koalition ihr schlechtestes Ergebnis eingefahren und danach erklärt, für ein solches Bündnis nicht mehr zur Verfügung zu stehen. stern-Herausgeber Andreas Petzold spricht auf Facebook Live über die schwierige Lage der SPD und eine mögliche Regierungsbildung.

Lesen Sie hier Andreas Petzolds Kommentar zu möglichen Neuwahlen: 

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