Es ist kalt und ungemütlich, der Himmel oft grau: Im Januar ist die Sehnsucht, einfach mal abzuhauen, bei vielen Menschen in unseren Gefilden besonders groß. Fleißig werden dementsprechend Reisepläne fürs neue Jahr geschmiedet: Wohin bloß, um dem Alltag zu entfließen?
Um diese Reise-Sehnsucht wissen auch die Redakteurinnen und Redakteure der altehrwürdigen "New York Times" – und veröffentlichen deshalb traditionsgemäß zu Jahresbeginn ihre Reiseempfehlungen. "52 Places to go this year" – 52 Orte, die Sie dieses Jahr bereisen sollten.
Jetzt war es wieder einmal so weit: Die 52 Lieblings-Reiseziele der New Yorker Journalistinnen und Journalisten für 2026 stehen fest. Und auch eine deutsche Stadt hat es in das (unsortierte) Ranking geschafft: Bayreuth.
Und das macht dieses Jahr ganz besonders Sinn, denn die weltberühmten Bayreuther Festspiele feiern im Sommer ihren 150. Geburtstag. Findet auch die "New York Times": Wie Reisejournalist Danial Adkison die Wahl der fränkischen Mittelstadt in die berühmte Liste erklärt, lesen Sie oben in der Galerie.
Welche Reiseziele es sonst noch ins Ranking geschafft haben? Ein bunter Mix aus Städten und Orten für Fans von Kultur, Geschichte und Natur, viele davon auch in Europa. Eine kleine Auswahl sehen Sie oben, die vollständige Liste finden Sie hier bei der "New York Times". Packen Sie schon mal die Koffer!
Reisetipps der New York Times: Immer wieder deutsche Ziele dabei
Bayreuth ist übrigens nicht die erste Stadt, für die die New Yorker Zeitung eine Reiseempfehlung ausspricht: In den vergangenen Jahren landeten immer wieder deutsche Städte im Ranking. 2025 wurde eine Reise nach Hamburg empfohlen, Journalistin Elaine Gusac lobte die Hansestadt als "Heimat zeitgenössischer architektonischer Wahrzeichen".
2024 landete Dresden auf der Liste. Positiv erwähnt wurde unter anderem das (sich weiter in Renovierung befindliche) Residenzschloss in der sächsischen Elb-Metropole. Und im Jahr 2020 landete Leipzig auf der Empfehlungsliste: als "cool-kid town" – studentischer und cooler als Berlin.