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Urteil zu Online-Buchungen: Airlines müssen Endpreis von Flugtickets sofort anzeigen

Vorbei mit dem Dschungel aus Steuern, Bearbeitungsgebühren oder Kerosinzuschlag: Bei Online-Buchungen müssen Airlines den Kunden zukünftig von Anfang an den Gesamtpreis präsentieren. Das entschied der BGH.

Bei der Online-Buchung eines Flugs müssen Kunden den tatsächlichen Preis zu einem Flugziel auf einen Blick erkennen können.

Der Bundesgerichtshof hat im Streit zwischen Air Berlin und der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) eine Entscheidung vorgelegt: Bei der Online-Buchung eines Flugs müssen Kunden den tatsächlichen Preis zu einem Flugziel auf einen Blick erkennen können.

Fluggesellschaften müssen bei Online-Buchungen von Anfang an den Endpreis inklusive Steuern und Gebühren anzeigen. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) am Donnerstag entschieden. Die Endpreise müssten sofort und bei allen Flügen zu sehen sein, damit der Verbraucher eine "informationsgeleitete Entscheidung" treffen könne. Die Richter gaben damit der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) recht, die Air Berlin wegen seiner Online-Buchungsanzeigen in der Vergangenheit verklagt hatte.

Die vzbv wandte sich dagegen, dass die Endpreise nach der damaligen Praxis der Airline nicht sofort sichtbar waren, sondern lediglich die reinen Flugpreise ohne Steuern und Gebühren anzeigten. Der Endpreis war erst im späteren Buchungsprozess sichtbar.

Air Berlin erfüllt bereits die neue Vorschrift

Die Anzeigepraxis der Airline in den Jahren 2008 und 2009 habe gegen EU-Recht und damit auch gegen deutsches Wettbewerbsrecht verstoßen, entschied nun der BGH. "Es fehlte an einer übersichtlichen Darstellung der Endpreise", hieß es zur Preisanzeige von 2008. Für 2009 monierten die Richter, dass der Endpreis nur für einen ausgewählten Flug anstatt für "sämtliche in der Tabelle angezeigten Flugdienste" angezeigt wurde.

Der vzbv begrüßte das Urteil: Der Preisvergleich werde für die Verbraucher jetzt einfacher. Die Fluggesellschaften haben die Darstellung ihrer Preise im Internet nach Angaben des vzbv jedoch inzwischen geändert. "Für unsere Gäste ändert sich bei der Buchung über unsere Webseite nichts", sagte eine Sprecherin der Air Berlin. Der Internetauftritt der Fluggesellschaft erfülle bereits heute alle rechtlichen Anforderungen.

Mehr Transparenz bei der Preisangabe

Es genüge nicht, die Endpreise erst dann anzuzeigen, wenn der Kunde tatsächlich buchen wolle, urteilte der BGH weiter. Der Kunde habe sich dann bereits dazu entschlossen, bei dieser bestimmten Airline zu buchen. Er wechsele nicht mehr den Anbieter, wenn ihm der Endpreis später zu hoch sei.

Laut einer EU-Verordnung muss dem Kunden sofort der Endpreis für Flüge inklusive Steuern, Gebühren und Entgelten gezeigt werden, damit er Angebote besser vergleichen kann. Die EU-Gesetzgebung schreibt auch vor, dass der Kunde Extras wie Hotels, Mietwagen oder Versicherungen bei der Online-Flugbuchung ausdrücklich wählen muss.

Die BGH-Richter hatten den Fall dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) zur Klärung vorgelegt. Die Luxemburger Kollegen erklärten daraufhin im Januar die Praxis von Air Berlin für nicht rechtens. Der BGH musste das Urteil nun in deutsches Recht umsetzen. Air Berlin hatte schon damals erklärt, dass die Preisanzeige auf der Internetseite längst geändert sei.

ivi / DPA

Wissenscommunity

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(