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Wetter: Jetzt gibt der Sommer Gas

Nach den kühlen Temperaturen der vergangenen Wochen gibt der Sommer jetzt richtig Gas: Auf bis zu 34 Grad sollen die Höchstwerte in den nächsten Tagen klettern.

Wärme und viel Sonnenschein bleiben Deutschland auch bis zum kalendarischen Sommeranfang am Dienstag (21. Juni) erhalten. Der Wetterdienst Meteomedia kündigte am Sonntag für die nächsten Tage heißes und überwiegend trockenes Wetter an. Dies ist nach Auffassung von Michael Bauer vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach auch dringen geboten. "In Deutschland gibt es einen Nachholbedarf an Wärme." Das Wetter im Juni sei bislang deutlich zu kühl gewesen.

Am Dienstag und Mittwoch gehen die Temperaturen etwas zurück, aber es bleibt immer noch sehr warm. Vor allem im Bergland muss mit Gewittern gerechnet werden.Der Montag wird in Deutschland sonnig. Vor allem vormittags ist es gebietsweise wolkenlos, so zum Beispiel in Hessen, Baden-Württemberg sowie in Richtung Oder. Nachmittags ziehen von der Eifel bis nach Schleswig-Holstein Schleierwolken auf, vor allem über den Mittelgebirgen bilden sich einige Quellwolken. Es weht schwacher Wind, meist aus Nord bis Ost. Die Höchsttemperaturen liegen in den meisten Gebieten zwischen 26 und 32 Grad. An der Ostsee bleibt es mit 21 bis 25 Grad kühler. Am Rhein klettert das Quecksilber örtlich bis auf 34 Grad.

Langfristige Prognose nicht möglich

Der Dienstag beginnt bei hohen Schleierwolken vielerorts sonnig. Ab dem Nachmittag bilden sich im norddeutschen Tiefland und über den Mittelgebirgen lokale Gewitter, meist bleibt es aber trocken. Die Höchstwerte liegen bei 27 bis 33 Grad, am wärmsten wird es am Oberrhein und dem Rhein-Main-Gebiet. Am Mittwoch scheint die Sonne bei wechselnder Bewölkung im Norden nur zeitweise, im Süden zeigt sie sich wieder recht häufig. Vereinzelt gewittert es. Mit Höchsttemperaturen zwischen 21 Grad in Schleswig-Holstein und 31 Grad am Oberrhein ist es nicht mehr ganz so heiß, aber gebietsweise recht schwül.Mit Prognosen für den Sommer hält sich Bauer "bedeckt - ganz anders als der Himmel am Wochenende." Auch sein Kollege Christian Brose von Meteomedia weicht aus: "Das kann keiner vorhersagen." Der sonnige Sonntag gilt - einer alten Bauernregel zufolge - als gutes Omen. Bewölkter Himmel am 19. Juni, dem Tag des heiligen St. Gervasius, hätte nichts gutes verheißen: "Wenn es regnet an St. Gervasius, es 40 Tage regnen muss."Bauer empfiehlt außerdem, den Siebenschläfertag am 27. Juni abzuwarten. "Ist der Siebenschläfertag nass, regnet’s ohne Unterlass", weiß der Volksmund. Diese trübe Prognose tritt nach Erfahrung des Meteorologen jedoch nur ein, wenn es in der Woche vor dem Tag der Entscheidung durchgehend warm ist. Was passiert, wenn am Siebenschläfertag der Himmel lacht, ist nicht überliefert.DPA

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