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Hund im Flugzeug Fluggesellschaft schickt Hund nach Japan statt nach Kansas – und übergibt Frau das falsche Tier

Aufsteigendes Flugzeug der United Airlines
Der US-Fluggesellschaft United Airlines ist zum zweiten Mal eine Panne beim Tiertransport passiert
© Boarding1Now / Getty Images
Für eine Familie in den USA sollte es ein einfacher Inlandsflug werden – doch ihr Hund landete am anderen Ende der Welt. Für die US-Fluggesellschaft United Airlines ist die Panne der zweite Fehler beim Tiertransport binnen weniger Tage.
Von Linda Göttner

Am Dienstag flogen Kara Swindle und ihre beiden Kinder mit der US-amerikanischen Fluggesellschaft United Airlines von Oregon nach Kansas City. Mit an Bord sollte ihr zehnjähriger Schäferhund Irgo sein. Doch als die Familie am Zielflughafen ihr Haustier in Empfang nehmen wollte, wartete dort plötzlich eine Dogge auf sie.

Von ihrem eigenen Hund war nichts zu sehen. "Ich wollte einfach wissen, wo mein Hund ist“, sagte Swindle zum Sender KCTV aus Kansas City später. Man habe ihr gesagt, dass es laut der Unterlagen der richtige Hund sei. "Aber wir wussten natürlich, dass er es nicht ist“, so Swindle. Später erhielt sie die erschreckende Nachricht: Irgo wurde auf einen 16-stündigen Flug nach Japan geschickt. Die beiden Hunde seien beim Zwischenstopp in Denver vertauscht worden.

Zweite Hundepanne bei United Airlines

Ein Sprecher von United Airlines teilte mit: "Wir haben unsere Kunden darüber informiert, dass ihre Haustiere sicher angekommen sind und wir werden die Tiere so schnell wie möglich zurückschicken. Wir entschuldigen uns für diesen Fehler und befassen uns mit den Hundezwingern, wo sie über Nacht gehalten wurden, um zu verstehen, was passiert ist." Um der Familie entgegenzukommen, hat die Fluggesellschaft für sie einen Hotelaufenthalt in der Nähe des Flughafens bezahlt.

Hund soll bald zurückkehren, muss aber zum Arzt

Laut KCTV sollte der Schäferhund noch am Abend mit einem Privatflugzeug in die USA zurückgebracht werden. Zuvor würde er von einem Tierarzt untersucht.

United Airlines geriet wegen des Vorfalls zum zweiten Mal in dieser Woche in die Kritik: Auf einem Flug von Houston nach New York war ein Hundewelpe gestorben, weil er in einem Gepäckfach ohne Luftzufuhr untergebracht wurde.


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