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Overtourism: Amsterdam will den Tourismus eindämmen

18 Millionen Menschen besuchen jedes Jahr Amsterdam. Jetzt will die neu gewählte Stadtregierung der Grachten-Metropole den Tourismus im Interesse der Einwohner einschränken. Auch soll die Hotelsteuer erhöht werden.

Eine der attraktivsten Städtereisenziele in Europa: Amsterdam verzeichnete 18 Millionen Touristen im Jahr 2017.

Eine der attraktivsten Städtereisenziele in Europa: Amsterdam verzeichnete 18 Millionen Touristen im Jahr 2017.

Amsterdam erlebt seit Jahren einen Touristenboom. Für die Stadtregierung ist Amsterdam aber in erster Linie eine Stadt, "um dort zu leben und zu arbeiten". Der Tourismus komme erst an zweiter Stelle.

Der Plan der der neu gewählten Stadtregierung schlägt ein "neues Gleichgewicht" vor. Zwar müsse der Fremdenverkehr als Teil von Amsterdams "internationaler Kultur" hochgehalten werden, heißt es darin. Doch gelte es zu verhindern, dass der Tourismus zu Lasten der Einheimischen gehe.

Deshalb sollen Kurzzeitvermietungen eingeschränkt werden, um zu verhindern, dass immer mehr Wohnraum in Ferienappartments umgewandelt wird. Ab kommendem Jahr soll überdies die Gästetaxe erhöht und nach Mitteln gesucht werden, die Zahl der Hotelzimmer zu begrenzen. Überdacht werden könnte auch das Projekt eines neuen Terminals für große Kreuzfahrtschiffe im Amsterdamer Hafen.  

Amsterdam - Hauptstadt der Coffee Shops

Die niederländische Hauptstadt mit ihren malerischen Grachten, ihren weltberühmten Museen und den beliebten Coffee Shops besuchen jährlich etwa 18 Millionen Touristen. Das sind mehr als die gesamte Bevölkerung der Niederlande. Von Partytouristen verursachter Lärm und Müll nerven viele Amsterdamer.

Bereits im Januar kündigte die Stadt an, dass ab 2019 private Zimmer nur noch an 30 Tagen im Jahr über das Internet-Vermittlungsportal Airbnb vermietet werden dürfen.

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Faralda Crane Hotel


tib/AFP
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