Hantavirus-Ausbruch
Nun kehrt auch der letzte Deutsche von der "MS Hondius“ zurück

Hantavirus: Die „MS Hondius“ auf einer glücklicheren Fahrt – hier vor der Küste Südgeorgiens
Die „MS Hondius“ ohne Hantavirus auf einer glücklicheren Fahrt – hier vor der Küste Südgeorgiens
© imagebroker.com / Action Press

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Nach dem Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff geht die Evakuierung auf ihr Ende zu. Nun sind auch Crewmitglieder dran – darunter eine weitere Person aus Deutschland.

Die letzten Passagiere des vom Hantavirus betroffenen Kreuzfahrtschiffes „Hondius“ werden von Teneriffa aus in die Niederlande ausgeflogen. Mit dabei ist auch die letzte deutsche Person an Bord, ein Mitglied der Crew, wie das niederländische Außenministerium mitteilte. Eine von der Regierung gecharterte Maschine solle am späten Abend in Eindhoven eintreffen. 

Im Flieger sitzen sollen den Angaben zufolge 19 Crewmitglieder, 17 aus den Philippinen, eines aus den Niederlanden sowie eines aus Deutschland. Zudem seien ein Arzt und zwei Epidemiologen dabei. Durch den Hantavirus-Ausbruch auf der „Hondius“ waren drei Menschen gestorben und mehrere infiziert worden. 

Hantavirus: Schiff wird Teneriffa verlassen

Außerdem soll am Abend noch eine zweite Maschine von Teneriffa abfliegen und nach Mitternacht in Eindhoven ankommen. Sie wurde von Australien gechartert. An Bord sind den Angaben zufolge sechs Passagiere des Schiffes. Sie kommen aus Australien und Neuseeland und sollen zunächst für kurze Zeit in Eindhoven in Quarantäne bleiben, bis sie nach Australien weiterfliegen könnten. 

Das unter niederländischer Flagge fahrende Schiff sollte am Abend mit dem Rest der Besatzung Teneriffa verlassen. Es wird am Samstag in Rotterdam erwartet. Dort soll es gründlich desinfiziert werden.

DPA
nik

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