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Ko Phi Phi Leh: Thailands Traumstrand bleibt No-Go-Area für Touristen

Schlechte Nachrichten für Thailand-Urlauber: Der Traumstrand aus dem Hollywood-Film "The Beach" auf der Insel Ko Phi Phi Leh soll noch jahrelang geschlossen bleiben, um sich vom Besucheransturm zu erholen.

Blick zurück zur Maya Bay mit dem hellen Sandstreifen, wo im Jahre 2000 der Film "The Beach" gedreht wurde.

Blick zurück zur Maya Bay mit dem hellen Sandstreifen, wo im Jahre 2000 der Film "The Beach" gedreht wurde.

Er gilt als der Strand der Strände: Maya Bay auf der thailändischen Insel Ko Phi Phi Leh. Die thailändische Regierung hatte im Juni vergangenen Jahres wegen der Umweltschäden ein Besuchsverbot verhängt, das eigentlich nur ein paar Monate dauern sollte.

Jetzt bleibt der Traumstrand aus dem Film "The Beach" bis 2021 geschlossen. Dies kündigte der Meeresbiologe Thon Thamrongnawasawat, der sich um die Sanierung des Strandes kümmert, nach einer Sitzung der Behörden diese Woche in Bangkok an. Zuletzt waren am Strand Maya Bay auf der Insel Ko Phi Phi Leh täglich bis zu 7000 Besucher unterwegs.

20.000 neue Korallen angesiedelt

Die meisten kamen für eine Tagestour mit Booten vom Festland. Die längere Schließung soll der Natur - insbesondere den Korallen - helfen, sich vom Ansturm der vergangenen Jahre zu erholen. Der Biologe sagte: "Die Sanierung braucht Zeit. Sie ist besonders schwierig, wenn die Korallen tot sind." Inzwischen seien aber schon mehr als 20.000 neue Korallen angesiedelt worden.

Vor der Sperrung besuchten täglich im Schnitt 7000 Touristen Maya Bay

Vor der Sperrung besuchten täglich im Schnitt 7000 Touristen Maya Bay

DPA

Danny Boyle brachte das Drama "The Beach" mit Leonardo DiCaprio im Jahr 2000 in die Kinos. Das Original mit weißem Sand, türkisblauem Wasser und Palmen wurde dann nach und nach regelrecht belagert. Viele Touristen stellten sich ins Wasser, um vor der Traumkulisse Selfies zu machen und brachen auch Korallen ab. Plastikmüll schwamm herum. Zeitweise ankerten in der Bucht von Maya Bay Dutzende Boote.

Durch die Schließung entgehen den Behörden nach Schätzungen Einnahmen in Millionenhöhe. Zudem sind die Besitzer der Ausflugsboote erbost, die mit den Touristen seit vielen Jahren gutes Geld verdienten. Insgesamt kamen vergangenes Jahr mehr als 38 Millionen Urlauber nach Thailand.

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