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Lady Elliot Island: Wo das Great Barrier Reef beginnt

Lady Elliot Island ist die südlichste Koralleninsel des Great Barrier Reef und eine von den wenigen, auf denen man übernachten kann. Doch nachts finden die Gäste unter dem Sternhimmel kaum Ruhe.

Von Till Bartels

Von hier aus erstreckt sich das größte Korallenriff der Erde über 2300 Kilometer nach Norden

Von hier aus erstreckt sich das größte Korallenriff der Erde über 2300 Kilometer nach Norden

Nach einer halben Flugstunde östlich der Küste von Queensland taucht unter den Flügeln des Kleinflugzeugs aus der Weite und dem Dunst des Pazifischen Ozeans eine fast kreisrunde Insel auf: Lady Elliot Island markiert das südliche Ende des Great Barrier Reef.

Quer durch die von einem undurchdringlichen Baumdschungel bewachsene Insel zieht sich eine Graspiste, auf der nur kleine Maschinen landen dürfen. Schiffe können hier nicht anlegen, da das Eiland von einem Riffgürtel umschlossen wird. Nur der Leuchtturm und ein Sendemast signalisieren: Hier müssen auch Menschen wohnen.

Aus der Luft wirkt der nur einen halben Quadratkilometer große Ort wie eine einsame Hallig in den Tropen oder wie die perfekte Trauminsel für eine Robinsonade. Nicht weit von hier verläuft in dem blau und türkisen Meer der südliche Wendekreis des Krebses. Mit einer fast gleichbleibenden Wasser- und Lufttemperatur von knapp unter 30 Grad lässt es sich auch ohne Neoprenanzug am Riff tauchen.

Themen in diesem Artikel
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?