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Baikalsee im Winter: Wo Luftblasen im Eis einfrieren

Der älteste und tiefste Süßwassersee der Welt ist voller Geheimnisse: Wenn er im Winter für Monate zufriert, bilden sich Risse und Blasen im Eis. Die Phänomene sind Wissenschaftlern ein Rätsel, für die Fotografin Kristina Makeeva ein besonderes Motiv.

Baikalsee im Winter

In den Wintermonaten zwischen November und Ende April bleibt der Baikalsee zugefroren

Der Baikalsee liegt in Russland, eingebettet zwischen den Bergen Südsibiriens. Mit einer Länge von 673 Kilometern und einer Breite von 80 Kilometern gehört er zu den größten Seen der Erde. Doch in zwei Kategorien ist der Baikalsee Rekordhalter: Mit 1642 Metern ist er der tiefste und mit geschätzten 25 Millionen Jahren der älteste Süßwassersee überhaupt.

In den Wintermonaten zwischen November und Ende April friert seine Oberfläche bis zu eine Tiefe von zwei Metern zu. Dabei bilden sich unter einem lauten Knall bis zu 30 Kilometer lange Risse, die sich wie Gewehrschüsse anhören, schreibt die Fotografin Kristina Makeeva. Für sie ist die tiefgefrorene Winterlandschaft des Baikalsees eine "Schönheit aus einer anderen Welt".

Mehr über die Fotografin Kristina Makeeva finden Sie auf Ihrer Homepage www.ipai.ru und auf ihrem Instagram-Account unter www.instagram.com/hobopeeba


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