HOME

SWR-Marktcheck: Billig gegen teuer: Welcher Wanderschuh ist der beste im Test?

Wer in den Bergen Urlaub macht, braucht Wanderschuhe. Von günstig bis teuer ist das Angebot schwer zu überblicken. Doch sagt der Preis, wie haltbar, strapazierfähig und rutschfest die Treter sind?

Wanderschuhe im Test

Heute müssen Wanderschuhe nicht mehr eingetragen werden, da Leder als Material nicht mehr genutzt wird. Als Faustregel gilt beim Kauf: Bergab dürfen die Zehen nicht gegen den Schuh stoßen, bergauf sollte die Ferse nicht drücken. 

Ob im Hochland Zentralamerikas oder in den Alpen: Wer in den Bergen wandern will, braucht vernünftige Schuhe. Robust, atmungsaktiv und leicht sollen sie sein. Die Sohle sollte Wasser abhalten und gleichzeitig stabil genug sein. Viele Anforderungen an so einen Schuh. 

Für Wanderer ist der Schuhkauf inzwischen gar nicht so einfach, denn die Hersteller bieten unzählig viele Modelle an. Ob knöchelhohe Stiefel oder extra-leichte Treter: Für Verbraucher wird die Wahl schnell zur Qual.

Wanderschuhe im Test

Der "SWR" hat im Marktcheck vier gängige Wanderschuhe genauer unter die Lupe genommen. Dabei ging es nicht nur um die Ausstattung und den Komfort der Schuhe, sondern auch um die Qualität der Materialien. Dazu mussten die Schuhe einen Labortest überstehen: Gibt es gesundheitsgefährdende Chemikalien in den Schuhen?

Deutschlands Wanderpapst Manuel Andrack (bekannt aus der Harald-Schmidt-Show) hat sich durch Wanderratgeber einen Namen in der Szene gemacht. Er testet die Schuhe: Halten die Treter auch unter starker Belastung durch? Latscht sich die Ferse im Innenschuh schnell ab? Und ist der Schuh atmungsaktiv - oder bekommt der Wanderer schwitzende Füße? 

Kein Wanderstiefel fällt durch

Getestet wurden vier Modelle: Der Vitalis Mid GTX von Meindl, der Mountain Attack 5 Texapore low von Jack Wolfskin, der Koven Low WP vom US-Hersteller Kenn und der Quechua Forclaz high 500 Novadry.

Das erfreuliche Ergebnis: Einen wirklichen Test-Flop gab es nicht. Doch einige Mängel wurden im Test offenbart. Die konkreten Ergebnisse finden Sie in unserer Fotostrecke. 

Tipps für einen tollen Urlaub: Costa Rica: Zwischen Traumstrand und Hochland
Vulkan Poás in Costa Rica

San José
In der Hauptstadt Costa Ricas starten und enden eigentlich alle Rundreisen durchs Land. San José gehört nicht zu den malerischsten Städten, bietet aber ein reichhaltiges Programm an Kunst und Kultur. Wer dem Großstadtrubel entfliehen will, kann auf Tagestouren die Vulkane Irazú und Poás (Foto) oder die ehemalige Hauptstadt Cartago besuchen.

kg

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.