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Bonaire: Abtauchen im Paradies

Die kleine Karibikinsel Bonaire bietet perfekte Bedingungen für Wassersportler - vor allem für Taucher. Aber das ist längst nicht alles. Bonaire hat viel Charme. Und viele wilde Esel.

Von Klaus Bellstedt

Bonaire. Angekommen. Endlich. Die Insel der Träume, der Tauch- und Schnorchelträume. Auf dem Globus scheint das karibische Eiland, das geografisch zu den Kleinen Antillen und politisch zu den Niederlanden gehört, ewig weit weg von der Heimat. Caracas, Venezuelas Hauptstadt, ist nur eine halbe Flugstunde entfernt.

Und doch ist Bonaire von Deutschland aus relativ entspannt zu erreichen. Die KLM bietet von Amsterdam sogar zwei Mal pro Woche eine Direktverbindung an. Täglich schafft man es aber auch - mit kurzen Zwischenstopps auf Aruba, Curacao und St. Maarten. Nicht mal neun Stunden dauert der Flug. Schlendert man dann voller Vorfreude über das Rollfeld des winzigen Flamingo Airports, ist die Seele längst auf Urlaubs-Mode umgeschaltet.

Das liegt in erster Linie – natürlich - am Wetter. Die durchschnittliche Tageshöchsttemperatur beträgt ganzjährig 28 Grad Celsius, die Luftfeuchtigkeit ist dabei eigentlich immer erträglich. Die beste Reisezeit ist von Mai bis Mitte Dezember, dann werden auf Bonaire auch geringere Nebensaisonpreise verlangt.

Die Sonne ist das eine, das Meer ein anderer Grund, warum eine Reise nach Bonaire wärmstens zu empfehlen ist. Die Insel ist ein Paradies für Wassersportler. Ob Tauchen, Schorcheln, Surfen und Windsurfen oder Stand-up-Paddling: Jeder kommt auf hier auf seine Kosten und findet perfekte Bedingungen vor. Das gilt besonders für Taucher.

Märchenhafte Unterwasserwelt

Die Tauchplätze von Bonaire sind fast allesamt vom Strand aus erreichbar. Bootstransport ist nur für spezielle Divesites auf der Insel Klein-Bonaire nötig. Die Spots sind am Straßenrand mit gelben Steinen markiert. Dann heißt es: Raus aus dem Leihwagen, rein in den Taucheranzug, Flossen an und Flasche auf den Rücken schnallen. Und schon nach wenigen Metern ist die Riffkante erreicht. Besondere Tauchplätze sind zum Beispiel im Norden 1000 Steps und im Süden Angel City sowie das Wrack der Hilma Hooker.

Die Unterwasserwelt von Bonaire ist märchenhaft schön. Das Wasser ist kristallklar, die Sicht scheint unendlich. Der Reichtum an Korallenarten und exotischen Fischen ist atemraubend. Wer Glück hat, trifft unter Wasser Delfine. Und taucht für eine Weile mit ihnen Seite an Seite. Ein unvergessliches Erlebnis. Übrigens: Das Wasser ist auch nachts warm und meist ruhig, echtes Non-Limit-Diving ist also auch in der Dunkelheit möglich.

Vorsicht, Esel!

Knapp 15.000 Menschen wohnen permanent auf Bonaire, die meisten von ihnen in der Inselhauptstadt Kralendijk. Nach einem anstrengenden Tauchtag kann man hier wunderbar in einem der zahlreichen Restaurants auf dem Boulevard direkt am Meer, zum Beispiel im It Rains Fishes, zu Abend essen und bei einem kühlen Glas Sauvignon Blanc den spektakulären Sonnenuntergang von der Terrasse aus genießen.

Obacht dann auf der Fahrt zurück ins Urlaubsquartier: Auf Bonaire leben wilde Esel. Das Verkehrswarnschild "overstekende ezels" gibt es weltweit wohl nur auf der kleinen Karibikinsel. Nicht ohne Grund: Die frei herumlaufenden Esel kreuzen gerne mal die Straßen - ohne dabei nach rechts und links zu schauen.

Geheimtipp im Süden

Bonaire besteht aus zwei Teilen, dem grüneren hügeligen nördlichen Teil und der flachen Südhälfte. Wer wo lieber taucht oder schnorchelt, muss jeder für sich entscheiden. Etwas mehr Charme hat vielleicht der Süden. Hier gibt es natürliche Salzseen, die zu Salinen ausgebaut wurden. Mittlerweile wird im Süden ein Viertel der gesamten Landfläche der Insel zur Salzgewinnung genutzt. Mitten in diesem unwirklichen Gebiet können Flamingos beobachtet werden, denen man dort ein Schutzgebiet für den Bau ihrer Schlammnester eingerichtet hat.

Fährt man die Straße dann noch 15 Minuten weiter in Richtung Südosten erreicht man Jibe City, ein echter Geheimtipp auf Bonaire. Jibe City ist ein kleiner Windsurfspot. Equipment lässt sich problemlos leihen. Die Bedingungen sind auch deshalb so ideal, weil permanent eine leichte Brise weht und das Wasser vor dem vorgelagerten Riff meist nur hüfthoch ist. Eine sehr coole Bar lädt zudem zum Chillen und Träumen ein. Wer einmal da war, möchte nie wieder weg. Nicht von hier - und nicht von Bonaire.

Wissenscommunity

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(