HOME

Eine Weltreise in Bildern: Kicken vor grandioser Kulisse

Früh übt sich beim Fußballspielen. Jungs kicken auf staubigen Plätzen in Indien, auf Beton in Barcelona oder vor den Pyramiden. Ein Brasilianer hat sie dabei fotografiert. Wir zeigen seine Bilder von Bolzplätzen auf mehreren Kontinenten.

Bolzende Kinder vor dem Taj Mahal

Agra, Indien: Rennen um den Ball vor der weltberühmten Kulisse des Taj Mahal. Der Brasilianer Caio Viela hat fußballspielende Kinder in der ganzen Welt fotografiert. Seine Bilder sind jetzt in dem Buch "Straßenfußball" bei Spielmacher in der Edition Panorama erschienen.

Sie spielen nicht auf grün-gepflegten Rasenflächen, sondern auf Pflastersteinen, ausgedorrten Flächen und Plätzen, die oft abschüssig sind. Doch die Kinder haben bei ihrem Fußballspiel viel Spaß, die Umgebung wird eher zur Nebensache.

Bei dieser Freude, dem Pelada, wie die Brasilianer das spontane Kicken nennen, hat sie Caio Vilela fotografiert, ohne dass sie es merken oder sich in Positur stellen. Der Geograf, Journalist, Tourguide und Fotograf wurde 1970 nur wenige Woche vor dem Weltmeisterschaftstitel seines Heimatlandes in Brasilien geboren und arbeitet seit 20 Jahren als Freiberufler in der Werbebranche. Für seine Aufträge bereiste er mehr als 100 Länder. Stets hatte er dabei auch ein Auge für sein Fotoprojekt "Fußball ohne Grenzen".

Vela gelingt es, die Kinder beim Gedribbel vor grandiosen Kulissen abzulichten, vor dem Taj Mahal in Agra, vor Moscheemauern, staubigen Straßen und an sandigen Stränden. Doch nicht nur vor berühmten Sehenswürdigkeiten wird das Leder getreten, sondern auch auf profanen Plätzen - stets sind die Kids mit Leidenschaft dabei.

Die 160 schönsten Aufnahmen seines Fotozyklus sind jetzt in dem Buch "Straßenfußball - Eine Weltreise in Bildern" bei Spielmacher erschienen. Gleich zu Beginn der Neuerscheinung sind auf einer Weltkarte alle Orte markiert, auf denen die Motive mit den spielenden Fußballkindern entstanden sind - auf sechs Kontinenten. Egal wo auf der Welt, eines war wichtig, um Kinder anzutreffen: Es durfte kein Unterrichtszeit mehr sein: "17 Uhr ist die richtige Zeit", sagt Vilela. "Und mit meiner erworbenen Expertise bin ich innerhalb weniger Minuten dann am richtigen Ort."

Themen in diesem Artikel

Wissenscommunity