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Auf dem Weg nach London: Feuer an Bord durch Ladegerät? Airbus A330 von Virgin Atlantic muss notlanden

Schreck an Bord eines Transatlantikfluges: Wegen eines Feuers in der ersten Klasse musste ein Virgin-Atlantic-Flug in Boston notlanden. Grund war wahrscheinlich ein Akku.

Ein Airbus A330 von Virgin Atlantic im Landeanflug auf London

Ein Airbus A330 von Virgin Atlantic im Landeanflug auf London

Picture Alliance

Ein Airbus A330 der britischen Fluggesellschaft Virgin Atlantic war auf dem Weg von New York nach London. Kurz nach dem Start musste das Flugzeug aber außerplanmäßig in Boston notlanden. Grund war ein kleines Feuer an Bord, wie der US-Sender CNN und die britische Zeitung "The Guardian" berichten.

Ein Screenshot des Flugtrackingdienstes Flightradar24 zeigt die Flugroute des betroffenen Flugzeuges

Ein Screenshot des Flugtrackingdienstes Flightradar24 zeigt die Flugroute des betroffenen Flugzeuges

Airline will Feuer untersuchen

Ursache des Brandes war offenbar eine Power Bank zum Aufladen von Mobiltelefonen. Diese sei zwischen die Sitze in der ersten Klasse des Flugzeuges geraten und hätte sich dann entzündet, zitiert der "Guardian" die örtliche Polizei. Flugbegleiter löschten den Brand. Zwei Augenzeugen berichteten CNN und der britischen BBC hingegen, dass das Feuer nicht durch ein Aufladegerät enstanden sein. Die Airline Virgin Atlantic kündigte eine eigene Untersuchung an und teilte mit: "Die Sicherheit unserer Passagiere und Crew ist immer unsere höchste Priorität und wir untersuchen aktuell (den Vorfall), um die Umstände vollkommen nachzuvollziehen."

Der A330 landete sicher in Boston und die 217 Passagiere an Bord wurden aus der Maschine evakuiert. Bevor die Passagiere und die Besatzung das Flugzeug verließen, untersuchte die Feuerwehr am Flughafen den Brand. Ein Fluggast wurde wegen Atembeschwerden behandelt, so "The Guardian". Ein Augenzeuge sagte CNN, dass es ruhig war und keine große Aufregung gegeben habe.

Quellen: "aeroTelegraph", "The Guardian", CNN, BBC

rw

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