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Münchner Flughafen: Oberbayerns Regierung genehmigt dritte Startbahn

Grünes Licht für den umstrittenen Bau der dritten Start- und Landebahn am Münchner Flughafen: Die Regierung von Oberbayern hat die Genehmigung dafür erteilt. Die Gegner wollen weiter gegen den Ausbau kämpfen.

Grünes Licht für den umstrittenen Bau der dritten Start- und Landebahn am Münchner Flughafen: Die Regierung von Oberbayern hat die Genehmigung dafür erteilt. Gutachten hätten den Bedarf bestätigt, erklärte die Behörde. Der Ausbau des zweitgrößten deutschen Flughafens sei nötig, damit er langfristig als Drehkreuz dienen kann. Mit der neuen, 4000 Meter langen Piste sollen künftig 120 Flugzeuge stündlich starten und landen können. Bisher lag die Kapazität bei etwa 90. Die Kosten für den Ausbau werden auf bis zu eine Milliarde Euro geschätzt. Mit der Fertigstellung wird nicht vor 2015 gerechnet.

Anwohner, Naturschützer und Kommungen bereiten bereits Klagen gegen den Planfeststellungsbeschluss vor. Bis Anfang November haben sie dafür Zeit. Die Gegner warnen vor Lärm, Abgas und Naturzerstörung. Angesichts des Klimawandels sei der Flughafenausbau ein Schritt in die falsche Richtung. Ihre Gegenargumente würden nicht berücksichtigt, kritisierte das Aktionsbündnis "AufgeMUCkt". Die Gegner behaupten, die Zahl der Starts und Landungen gehe seit Jahren stetig zurück.

Andere Prognosen sprechen dagegen für 2025 von einem Anstieg der Flugbewegungen von 400 000 auf 590 000. Rund 58 Millionen Passagiere sollen dann auf dem Airport abfliegen und ankommen - 2010 waren es knapp 35 Millionen.

DPA / DPA
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