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Außergewöhnliches Angebot: Reicher Deutscher renoviert riesige Farm in Neuseeland – und sucht noch Mitbewohner

Sie wollten schon immer nach Neuseeland auswandern? Dann sollten Sie sich mal bei Karl Reipen melden. Der deutsche Millionär hat nämlich ein riesiges Anwesen auf der Nordinsel – nur eins fehlt ihm: Mitbewohner.

Taranaki auf der Nordinsel Neuseelands

Taranaki auf der Nordinsel Neuseelands – in dieser idyllischen Gegend lebt Karl Reipen

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Wenn Sie in letzter Zeit darüber nachgedacht haben, vielleicht einfach Ihre sieben Sachen zu packen und in die Ferne zu ziehen, dann könnte diese Geschichte genau das Richtige für Sie sein! 

Karl Reipen, der seine Millionen laut der neuseeländischen Nachrichtenseite "Stuff" mit Eiskaffee in Dosen verdient hat, kaufte die ersten Teile seines riesigen Stücks Land bereits im Jahre 2000 und erweiterte es durch den Aufkauf angrenzender Grundstücke immer weiter. Nach vielen Jahren der Renovierung und des Ausbaus versuchte er 2016 laut Medienberichten, "Awakino Estate", so der Name seines Anwesens, für 8,5 Millionen neuseeländische Dollar (mehr als fünf Millionen Euro) zu verkaufen, blieb aber erfolglos.

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Eigenes Pferd mit nach Neuseeland bringen? Gar kein Problem!

Nun scheint er einen neuen Plan zu haben und schaltete mehrere Anzeigen in lokalen Zeitungen. Darin heißt es: "Jetzt, da alles fertig ist, möchte ich mein 'Paradies' gerne mit netten Menschen – bis zu zehn (Männer und Frauen) – teilen. Sie könnten jeweils zu zweit in Häusern leben und eine wunderschöne Winzerei für Treffen und gemeinsame Abendessen nutzen." Sei man interessiert daran, sein Leben gemeinsam mit einer Gruppe interessanter Menschen zu verbringen, sei dies die Chance auf ein neues Leben. Für interessierte Pferdeliebhaber sei es sogar möglich, ihre eigenen behuften Begleiter mitzubringen, denn das Grundstück habe einen Stall und eine Reitarena. "Wenn Sie bis zu 70 Jahre alt sind und ihr neues Leben teilen wollen, melden Sie sich bei uns."

Das Anwesen befindet sich in Taranaki, an der Westküste der Nordinsel Neuseelands. Gegenüber der lokalen Zeitung "Taranaki Daily News" hatte Reipen bereits 2003 verkündet, dass es schon seit seiner Kindheit ein großer Traum gewesen sei, einen Bauernhof zu kaufen und diesen in eine 5-Sterne-Anlage zu verwandeln. Und auch in seiner Anzeige heißt es: "Ich komme aus einem International-Business-Hintergrund, aber als kleiner Junge mochte ich es sehr, auf Bauernhöfen in Deutschland zu arbeiten."

Die einzige Frage, die offen bleibt, ist, ob und wenn ja, wie viel Geld Reipen von seinen neuen Mitbewohnern für ihr eigenes kleines Stück "Paradies" haben will. Aber eins ist sicher: Fragen kostet nichts.

Quellen: "The Guardian" / "Stuff"



jgs
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