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Nach Güterzugunfällen: Verspätungen zwischen Köln und Berlin

Zwei Güterzugunfälle haben den Bahnverkehr in Westfalen und auf der wichtigen Fernverbindung zwischen Köln und Berlin auch am Donnerstag weiter behindert. Die ICE dürften den ganzen Tag über Verspätungen einfahren, erklärte ein Bahnsprecher am Morgen.

Zwei Güterzugunfälle haben den Bahnverkehr in Westfalen und auf der wichtigen Fernverbindung zwischen Köln und Berlin auch am Donnerstag weiter behindert. Die ICE dürften den ganzen Tag über Verspätungen einfahren, erklärte ein Bahnsprecher am Morgen. Im Nahverkehr wurden zwischen Neubeckum und Hamm sowie Löhne und Minden Busse eingesetzt.

Von vier Gleisen an den Unfallstellen war zunächst jeweils ein wieder befahrbar. Darüber rollte der Fernverkehr, wie der Bahnsprecher weiter sagte. Er rechne damit, dass diese Situation den ganzen Donnerstag weiter anhalten werde. Am Mittwoch waren in Vennebeck bei Minden drei leere Kohlewaggons entgleist, bereits am Dienstag ein Güterzug mit 44 Waggons in Neubeckum aus den Schienen gesprungen.

Dabei wurden zahlreiche Weichen und Oberleitungen stark beschädigt. Der Bahnsprecher sagte am Donnerstag, die Untersuchungen an beiden Unfallstellen liefen auf Hochtouren. Vieles lasse sich nur bei Tageslicht erledigen. Spezialisten der Bahn, des Eisenbahnbundesamtes und der Bundespolizei seien vor Ort.

Die Bahn riet den Reisenden, sich im Internet (bahn.de) über Verspätungen und Zugausfälle zu informieren. Für die Züge zwischen Hamm und Berlin sowie zwischen Köln und Leipzig wurden Verspätungen von etwa einer halben Stunde erwartet.

AP / AP

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