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Wegen Vulkanasche: Irische Flughäfen machen wieder dicht

Der Ausbruch des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull hat sich wieder verstärkt. Wegen einer riesigen Aschewolke müssen daher im Westen Irlands wieder Flughäfen schließen. Es ist das dritte Mal in drei Tagen, dass der Luftraum über Irland zumindest partiell geschlossen wird.

Die irische Luftfahrtbehörde hat angesichts einer intensiveren Aschewolke aus dem isländischen Vulkan Eyjafjallajökull am späten Donnerstagabend neue Einschränkungen im Luftverkehr angeordnet. Die ersten Verbote gelten ab Mitternacht, Starts und Landungen werden dann teilweise ab Freitagmittag (Ortszeit) wieder möglich sein. Betroffen von den Schließungen sind die Airports in Donegal, Sligo, Knock, Galway und Kerry. Die Flughäfen von Dublin, Cork und Waterford sind nicht betroffen. Nach Angaben der Luftfahrtbehörde IAA könnte es auch in den kommenden Tagen zu Einschränkungen kommen.

Der Gletschervulkan Eyjafjallajökull auf Island stößt wieder mehr Asche in größere Höhen aus. Zuletzt war der Flugverkehr in Irland und Schottland am Mittwoch mehrere Stunden behindert. Nach Angaben des Risikoanalytikers August Gunnar hatte die sehr dunkle Wolke am Mittwoch erstmals seit mehr als einer Woche wieder eine Höhe von über zehn Kilometern über dem Krater erreicht. Aus dieser Höhe war sie nach Beginn des Ausbruchs Ende April auf den europäischen Kontinent geweht worden und hatte den Flugverkehr dort knapp eine Woche fast komplett lahmgelegt. Seit vergangener Woche hatte die Intensität der Eruptionen deutlich abgenommen.

DPA / DPA

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