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Spanien: Nach mysteriösen Fischbissen: Strände an Costa Blanca geschlossen

Zwei Kinder wurden in der spanischen Ferienregion Costa Blanca im Meer von einem bislang unbekannten Fisch gebissen. Drei Strände wurden daraufhin geschlossen. Woher das Tier kam, ist noch unklar.

Urlauber am Strand Playa Levante in Benidorm, Costa Blanca

Urlauber am Strand Playa Levante in Benidorm an der Costa Blanca

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Wegen gleich zwei Zwischenfällen an der bei Touristen beliebten Costa Blanca in Spanien wurden drei Strände vorübergehend geschlossen. Wie mehrere Medien berichten, darunter die Zeitungen "Daily Mail" und "Información", wurden am Freitagabend zwei Kinder wegen mehrerer Fischbisse medizinisch behandelt.

Zu den Biss-Attacken kam es laut Medienberichten nahe der Stadt Elche, südlich von Alicante. Am frühen Abend hatte zuerst ein sieben Jahre alter Junge drei Bisse am Fuß erlitten. Er wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Gut eine halbe Stunde später sei ein zweites Kind gebissen worden, ein zehnjähriger Junge. Daraufhin habe die Ortspolizei gemeinsam mit Rettungsschwimmern entschieden, den Strand El Pinet, sowie die Strände La Marina und El Rebollo zu sperren, berichten die deutschsprachigen "Costa Nachrichten".  

Unklar, was die Kinder gebissen hat

Am Samstag wurde das Badeverbot wieder aufgehoben, so die "Costa Nachrichten". Was für ein Tier für die Bisse verantwortlich ist, sei bislang aber noch unklar. Unklar sei auch, ob die Bisse giftig waren. Die Polizei patrouillierte am Strand, um Hinweise darauf zu finden, um welchen Fisch es sich handeln könnte, so die Zeitung "EuroWeekly" aus Spanien. Die Behörden würden außerdem hoffen, aus den ärztlichen Berichten der gebissenen Kinder Informationen darüber zu erhalten, welche Gefahr möglicherweise von dem Fisch oder den Fischen ausgehen könnte.

Bereits im Juni mussten Strände in der Urlaubsregion vorübergehend schließen. Im Ferienort Benidorm wurden drei Strände geschlossen, nachdem sieben Menschen von einer giftigen Quellenart, der Portugiesische Galeere, gestochen worden waren und zwei weitere dieser Tiere gesichtet wurden, so die "Daily Mail". Auch wenn es sich um "kleinere" Verletzungen gehandelt haben soll, wurden fünf Menschen in Krankenhäuser eingeliefert, so die Zeitung.

Eine Portugiesische Galeere am Strand

Eine Portugiesische Galeere am Strand

DPA

Anfang diesen Monats geriet eine junge Touristin ebenfalls mit einer Portugiesischen Galeere in Kontakt. Laut der "Daily Mail" war sie zwei Tage zur Behandlung in einem Krankenhaus und beschrieb die Schmerzen mit: "Ich hatte das Gefühl, als würde Feuer oder Säure in meinen Körper injiziert."

Quellen: "Información", "Daily Mail", "Costa Nachrichten", "EuroWeekly", "The Sun"

rw

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