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Erkenntnisse der Emittler: Schumacher fuhr auf eigenes Risiko abseits der Piste

Laut Staatsanwalt ist Michael Schumacher bei seinem Skiunfall auf eigenes Risiko abseits der Pisten gefahren. Erstmals bestätigten die Ermittler, dass Schumachers Helm beim Aufprall zerbrochen ist.

Bei seinem schweren Skiunfall oberhalb von Méribel hat sich Michael Schumacher nach Angaben des Staatsanwalts von Albertville, Patrick Quincy, in einem "angemessenen Tempo" bewegt. "Wir können nicht erkennen, dass er mit erhöhter Geschwindigkeit unterwegs war", sagte auch der Kommandant der Gebirgsgendarmerie Savoyen, Stephane Bozon, auf Nachfrage bei einer Pressekonferenz am Mittwoch in Albertville. Allerdings habe Schumacher sich abseits der markierten und gekennzeichneten Pisten bewegt. Dies müsste auch für den 45-Jährigen klar gewesen sein, da die Pisten den französischen Normen entsprechend ausreichend gekennzeichnet gewesen seien. Ob dieser Umstand haftungsrechtliche Folgen haben werde, sagte der Staatsanwalt nicht.

Zum Unfallhergang sagten die Ermittler, Schumacher habe sich etwa drei bis sechs Meter abseits der Piste bewegt. Den Spuren an seinen Skiern zufolge rutschte er dabei über einen Stein, was dazu führte, dass der 45-Jährige "mit dem Kopf voran auf einen etwa acht Meter abseits der Piste liegenden Felsen geprallt" sei. Die Ermittler bestätigten erstmals offiziell, dass dabei der Helm des siebenfachen Formel-1-Weltmeisters zerbrochen ist. Schumacher sei dann etwa einen Meter von diesem Felsen entfernt liegen geblieben. Der Unfall sei - wie vielfach berichtet - von der Helmkamera aufgezeichnet worden und von den Ermittlern nachgestellt worden.

Zweifel an Existenz eine weiteren Videos

Dass es außer der Aufzeichnung der Helmkamera eine weitere Videoaufnahme von dem Unfall gibt, halten Polizei und Staatsanwaltschaft für unwahrscheinlich. "Ich habe Zweifel, dass es diesen Film wirklich gibt", stellte Staatsanwalt Quincy fest. Bis zum heutigen Tag habe sich kein Zeuge mit einer solchen Aufnahme gemeldet. Der "Spiegel" hatte berichtet, ein deutscher Skifahrer habe zufällig Schumachers verhängnisvollen Unfall gefilmt. Der Zeuge erklärte sich dem "Spiegel" zufolge bereit, sein Videomaterial an die Staatsanwaltschaft in Albertville zu übergeben, was aber bislang offenbar nicht geschehen ist.

Nach bisherigen Erkenntnissen seien die Leih-Skier, mit denen Schumacher an dem Tag fuhr, nicht der Grund für den Unfall, sagte Kommandant Bozon. Diese seien "quasi neu", in "perfektem Zustand" gewesen. Aber sie weisen eben jene Spuren auf, die darauf hindeuten, dass Schumacher "über einen Felsen gerutscht" ist. Daher werden die Skier weiterhin von Spezialisten der nationalen Skischule untersucht. Dies gelte auch für Schumachers Helm und das von der Helmkamera aufgezeichnete Video.

Kein Hinweis, dass Schumacher angehalten hat

Das Video habe eine Länge von etwa zwei Minuten und werde derzeit noch Bild für Bild ausgewertet. Laut Chefermittler Quincy sind die Tonaufnahmen wenig aufschlussreich. Man höre Ski auf Schnee, stellte er lakonisch fest. Auf Nachfrage sagte der Staatsanwalt, dass das Video der Helmkamera nicht zeige, dass Schumacher angehalten und einem anderen Skifahrer geholfen habe - wie einige Medien berichtet hatten. "Aber das Video zeigt auch nicht die gesamte Abfahrt", so Quincy.

Zu möglichen rechtlichen Fragen, die sich aus dem Unfall ergeben könnten, wollten sich die Ermittler ausdrücklich nicht äußern. Quincy und Bozon betonten beide, dass Schumacher offensichtlich "ein sehr guter Skifahrer" sei. Warum der Kerpener aber die Piste verlassen habe, dazu konnten oder wollten sich die Ermittler nicht äußern. Ebenso ließen sie die Frage unbeantwortet, ob Schumacher unvorsichtig gewesen sei als er die Piste verlassen habe. Derartige Fragen würden zu gegebener Zeit erörtert, hieß es lediglich.

Enormes Medieninteresse

Nach Tagen der Funkstille war die Pressekonferenz des Staatsanwalts mit Spannung erwartet worden. Entsprechend groß war das Medieninteresse. Vor dem Justizpalast parkten knapp 20 Übertragungswagen. Am Eingang in der Avenue des Chasseurs Alpins kontrollierte ein halbes Dutzend Polizeibeamte die Medienvertreter. Im ersten Stock des Palais drängten sich etwa zwei Dutzend Kamerateams in dem Verhandlungssaal, in dem Quincy Ermittlungsergebnisse verkündete.

Einige der Berichterstatter waren schon am Vorabend angereist, von 8.30 Uhr an konnten sie das Justizgebäude betreten. Für das Krankenhaus in Grenoble, wo sich Schumacher seit seinem Sturz befindet, bedeutete das einen weiteren Schritt zurück in die normalen Tagesbetrieb. Tagelang hatten die Medienvertreter das Bild vom Krankenhaus mitbestimmt, in dem Schumacher sich noch immer mit seinen schweren Kopfverletzungen im künstlichen Koma befindet. Schumachers Ehefrau Corinna hatte die Medien daher am Dienstag in einem unmissverständlichen Appell zum Verlassen der Klinik aufgefordert.

dho/mit DPA und AFP

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(