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Ferrari "SF90": Vettels neuer Ferrari: Kann die neue "rote Göttin" Mercedes' Silberpfeile abhängen?

Der italienische Formel-1-Rennstall Ferrari will nach elf titellosen Jahren wieder an vergangene Erfolge anknüpfen. Dabei helfen soll der "SF90" -  die neue "rote Göttin", die dem deutschen Rennfahrer Sebastian Vettel neues Feuer einflößen soll. Doch auch Mercedes schläft nicht.

Formel 1: Ferrari SF90

Das ist der neue Ferrari SF90. Mit ihm will Ferrari in der Formel 1 an alte Zeiten anknüpfen.

AFP

Sebastian Vettel bekommt neue Power unter den Hintern - die Scuderia Ferrari hat ihr neues Auto für die Saison 2019 vorgestellt. Der Ferrari "SF90" soll für neues Feuer im roten Rennstall sorgen. Mit seinem neuen Boliden will Vettel im fünften Jahr im Hause Ferrari endlich Weltmeister werden.  

Der "SF90" wurde mit einer fulminanten Show im italienischen Maranello vorgestellt. Viele Erinnerungen wurden wachgerufen - denn man will offenbar an die erfolgreiche Vergangenheit anknüpfen. Ein gutes Zeichen dabei: Ferrari-Legende Michael Schuhmacher holte ebenfalls erst im fünften Versuch im Ferrari-Rennstall den Weltmeister-Titel. Die roten Italiener haben seit sage und schreibe elf Jahren keinen Titel geholt. 

"Das Team ist auf dem richtigen Weg, hoffentlich können wir uns weiter verbessern", sagte Vettel bei der Vorstellung des neuen Boliden. „Ich bin extrem aufgeregt, ich sehe das Auto zum ersten Mal komplett zusammengebaut“, sagte er. Und weiter: „Leider bin ich nicht richtig angezogen und kann nicht einfach reinspringen und losfahren. Ich kann es kaum erwarten.“ 

Ferrari: Neuer Partner für Vettel

Der Mann ist guter Dinge - und wird seinen neuen Rennwagen wie bereits in den Jahren zuvor einen weiblichen Namen geben. Die letzten Boliden des ehemaligen Weltmeisters hießen Eva (2015), Margherita (2016), Gina (2017) und Loria (2018).

An der Seite von Vettel wird dabei übrigens ein neuer Partner fahren - der 21-jährige Monegassse Charles Leclerc wird zweiter Stammpilot im Hause Ferrari. Er fuhr bisher beim Konkurrenten Sauber und ersetzt damit Kimi Räikkönen. Zudem löste der Schweizer Mattia Binotto als Teamchef den glücklosen Maurizio Arrivabene ab.

"Als Team tragen wir die Hoffnungen, Erwartungen und den Stolz einer ganzen Nation und von Millionen Fans in aller Welt. Wir akzeptieren diese Verantwortung", sagte Ferrari-Präsident Louis Camilleri. Der Name des Autos erinnert an die Gründung der Scuderia Ferrari vor 90 Jahren durch Enzo Ferrari.

Formel 1: Innovationen im neuen Boliden und der Wettstreit mit Konkurrent Mercedes

In der neuen "roten Göttin" gibt es sogar eine neue Innovation: Für das Chassis wurden erstmals nicht ausschließlich Carbon-Teile verbaut, sondern auch Elemente aus dem 3D-Drucker. Die ersten Leistungsdaten, im Windtunnel getestet, sollen positiv ausgefallen sein. Den Crash-Test des Sportverbandes FIA hat das neue Modell bereits bestanden. Auch eine Jungfernfahrt ist bereits geplant, nämlich für heute, den 15. Februar auf der "Hausstrecke" in Fionaro, anschließend soll es weitere Tests in Barcelona geben. Saisonstart ist am 17. März mit den Grand Prix von Australien in Melbourne

Wird der neue Ferrari dem dominierenden Rennstall Mercedes gefährlich werden? Das wird die Zeit zeigen - denn auch das deutsche Team von Mercedes hat bereits sein neues Auto vorgestellt. Seit 2014 die Turbotriebwerke wieder eingeführt wurden, dominiert der Rennstall die Formel 1 - so, wie es bislang nur Ferrari Anfang der 2000er Jahre gelungen war. Damals saß Michael Schumacher im Cockpit. 

Gina-Maria Schumacher, die Tochter von Formel-1-Legende Michael Schumacher, zeigt sich in einem Post auf Instagram ganz natürlich.      .

Quelle: "dpa", "tz"

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