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Formel 1: Nürburgring: Schumacher verliert Pole an Alonso

Michael Schumacher startet am Nürburgring vom zweiten Platz - knapp hinter dem Weltmeister Fernando Alonso, der sich seine erste Pole-Position der Saison holte. Das deutsche Trio Ralf Schumacher, Nico Rosberg und Nick Heidfeld kann von solchen Startplätzen nur träumen.

Ausgerechnet beim Heimrennen hat Rekord- Weltmeister Michael Schumacher den Kampf um die Pole-Position gegen seinen Nachfolger Fernando Alonso verloren. Der Ferrari-Star fuhr im Qualifikationstraining zum Großen Preis von Europa 0,209 Sekunden langsamer als der Spanier und musste sich mit dem zweiten Platz begnügen. "Damit können wir ganz gut leben", kommentierte Schumacher seine Niederlage am Samstag dennoch relativ gelassen. "Dass Renault hier ganz vorne steht, ist keine Überraschung." Vorjahressieger Alonso jubelte über seine erste Saisonbestzeit: "Das ist ein tolles Gefühl. Ich hoffe, ich bin auch im Rennen vorn."

Die Fans können sich dank der brisanten Paarung in der ersten Startreihe am Sonntag (Start: 14.00 Uhr/RTL und Premiere) beim fünften Formel-1-Lauf auf den nächsten Grand-Prix-Thriller nach Imola freuen. "Das wird spannend", kündigte Schumacher einen heißen Kampf an. "Wir haben ein gutes Paket. Jeder hat gute Chancen und der Bessere wird gewinnen."

Felipe Massa startet von Platz drei

Sein Renault-Rivale rechnet ebenfalls mit "einem ganz knappen Rennen". Ferrari sei sehr schnell, aber er sei zuversichtlich, auch nach der ersten Kurve die Spitzenposition verteidigen zu können. Der Spanier muss aber nicht nur auf seinen Nebenmann aus Kerpen höllisch aufpassen, sondern auch auf dessen Teamkollegen Felipe Massa. Als Dritter sitzt der Brasilianer dem Titelverteidiger direkt im Heck.

Zehntausende von "Rotkäppchen" versuchten mit lautstarkem Getöse vergeblich, ihren Liebling an die Spitze zu treiben. Schumacher hatte in 1:30,028 Minuten auf dem 5,148 Kilometer langen Kurs keine echte Chance, den deutlich schnelleren Spanier abzufangen. Alonso führte die insgesamt zehnte Pole-Position seiner Karriere "auf einige Abstimmungsveränderungen" an seinem Renault zurück.

Deutsches Trio auf hinteren Plätzen

Toyota-Pilot Ralf Schumacher (Kerpen) verpasste ausgerechnet bei seinem Jubiläum den Einzug ins Qualifikationsfinale und muss bei seinem 150. Grand-Prix vom elften Startplatz ins Rennen gehen. Nico Rosberg verlor sogar seinen zwölften Platz wegen eines Motorwechsels. "Schade, dass ich nicht in die dritte Runde gekommen bin. Aber letztlich macht es nicht viel aus, denn ich muss eh von hinten starten", sagte der 20 Jahre jungen Williams-Vertreter aus Wiesbaden.

Der Trainings-15. Nick Heidfeld rückt durch insgesamt zwei Triebwerkwechsel um zwei Positionen vor. "Nick kam nicht so zurecht. Er hat Zeit eingebüßt", reagierte BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen enttäuscht auf die schwache Vorstellung des Mönchengladbachers. Dagegen überzeugte der Kanadier Jacques Villeneuve als Achter und erhielt vom Teamchef ein Lob für den "guten Startplatz".

McLaren-Mercedes hofft noch auf Podestplätze

Keine Rolle im Kampf um die Pole-Position spielten die McLaren- Mercedes-Männer: Der Finne Kimi Räikkönen belegte den fünften Rang, sein kolumbianischer Teamkollege Juan Pablo Montoya wurde Neunter. "Unsere Strategie sollte im Rennen eine gute Vorstellung ermöglichen", hofft Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug dennoch auf Podestplätze der Silberpfeile.

Vor dem Europa-Grand-Prix führt Alonso die WM-Wertung souverän mit 36 Punkten an. Michael Schumacher (21) weist als Zweiter 15 Zähler weniger auf. Räikkönen (18) ist Gesamtdritter.

Elmar Dreher und Volker Gundrum/DPA / DPA

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Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?