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FORMEL 1: Schumi II als Fahrlehrer - Heidfeld verletzt

Gut eine Woche vor dem Grand-Prix am Nürburgring können sich die deutschen Fans noch nicht sicher sein, ob alle vier deutschen Formel-1-Stars an den Start gehen werden.

Gut eine Woche vor dem Grand-Prix am Nürburgring können sich die deutschen Fans noch nicht sicher sein, ob alle vier deutschen Formel-1-Stars an den Start gehen werden. Vor allem Heinz-Harald Frentzen und Nick Heidfeld sind derzeit die Sorgenkinder im deutschen Lager. Nach Frentzen klagt auch Heidfeld inzwischen über starke Kopf- und Nackenschmerzen. Sein Start am Nürburgring ist noch nicht hundertprozentig gesichert, teilte sein Manager Werner Heinz am Freitag auf dpa- Anfrage mit.

Schumi II gibt Fahr-Tipps

Derweil hat Montreal-Sieger Ralf Schumacher alle Hände voll zu tun: Der Williams-BMW-Pilot offenbarte pädagogische Talente. Der 25-Jährige versuchte sich bei Filmaufnahmen in München als »Fahrlehrer« und wirkte bei einem Sicherheitstraining für Auto-Anfänger mit. »Das wird speziell für Jugendliche gemacht und soll in Fahrschulen gezeigt werden«, erläuterte Schumacher die Aktion eines Team-Sponsors.

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stern.de: Gesundheit geht vor: Frentzen sagt auch Test ab

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Heidfeld mit Nackenschmerzen

Frentzen und Heidfeld, die Kollegen aus Mönchengladbach, müssen sich vor dem Nürburgring- Rennen noch dringend erholen. Nick Heidfeld bekam vom Arzt »absolute Ruhe« verordnet, berichtete sein Manager. Nach seinem Crash in Montreal mit Eddie Irvine habe der Sauber-Pilot die Testfahrten in Silverstone nach zwei Runden abbrechen müssen. Und ganz fit sei der 24-Jährige immer noch nicht, bestätigte Heinz einen Bericht der »Bild«-Zeitung. »Er hat noch leichte Kopfschmerzen. Wie groß die Probleme sind, merkt man allerdings erst beim Fahren«, so Heinz. Organisch sei alles in Ordnung.

Frentzen geht es besser

Bei Heinz-Harald Frentzen gab es hingegen fast Entwarnung. Der Jordan-Pilot, der in Montreal wegen starker Kopfschmerzen passen musste, kann voraussichtlich am Nürburgring fahren. »Wir müssen noch die letzten Ergebnisse der Untersuchungen abwarten, aber es sieht gut aus«, teilte Frentzens Büro am Freitag mit. Dem Piloten gehe es derzeit gut. Das letzte Wort habe jedoch Rennarzt Sid Watkins.

Nachdem Ferrari-Teamchef Jean Todt zuletzt den jüngeren Schumacher als möglichen Partner für den dreimaligen Weltmeister bei der »Scuderia« ins Spiel gebracht hatte, trat Ferrari-Chef Luca di Montezemolo auf die Euphorie-Bremse. »Bei allem Respekt für die Familie Schumacher: Mir reicht einer, und ich bin glücklich, den besten zu haben«, sagte der Ferrari-Präsident. Ralf Schumacher selbst nahm das Lob von Todt gelassen. »Es ehrt einen immer, wenn andere Teamchefs an einen denken«, meinte der Kerpener.

Schumi testet Sicherheitssystem

Michael Schumacher probierte das neuartige Kopf- und Nacken-Schutzsystem »HANS« aus und zog ein vorsichtig optimistisches Fazit. Das System sei »im Prinzip sehr positiv, weil es sehr viel Sicherheit mit sich bringt«. Allerdings erfordert die Neuerung seiner Ansicht nach noch Anpassungs-Arbeit. Für einen Renneinsatz des Systems sei es noch zu früh.

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