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Formel 1 Vettel wartet noch auf Alonsos Glückwünsche


Der frisch gebackene Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel wartet immer noch auf Glückwünsche vom Verlierer des Saisonfinales, Fernando Alonso. Währenddessen machte Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz klar, dass es in der kommenden Saison keinen Sonderstatus für Vettel im Team geben werde.

Die gesamte Sport-Prominenz ist voll des Lobes für den frischgebackenen Formel-1-Weltmeister. Die geschlagene Konkurrenz hält Vettel für einen würdigen Weltmeister. Nur einer hält sich mit einer Gratulation zurück – Ferrari Pilot Fernando Alonso, der große Verlierer von Abu Dhabi. "Er hat mir noch nicht gratuliert", berichtete Vettel beim Empfang in seiner Heimatstadt Heppenheim eine Woche nach der Titelentscheidung auf der arabischen Halbinsel. Alonso war als WM-Führender in das Saisonfinale gegangen. Ein vierter Platz hätte ihm selbst bei einem Vettel-Erfolg zum Titel gereicht, Alonso wurde aber nur Siebter, weil sein Team amateurhaft die falsche Boxenstopp-Strategie wählte.

Während Vettel sich in seiner hessischen Heimatstadt von zehntausenden Fans feiern ließ, bereiten die Rennställe intensiv die neue Saison vor und basteln an neuen Autos. Was sich aber nicht ändern wird, ist die Rennstrategie beim Team Nummer eins. Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz machte in einem Interview in der "Welt am Sonntag" klar, dass Vettel auch als amtierender Weltmeister nicht mit einem Nummer-Eins-Status beim österreichischen Rennstall rechnen darf.

Der 34-jährige Mark Webber und der elf Jahre jüngere Formel-1-Champion sollen auch in der kommenden Saison wieder gleichberechtigt sein und sich auf der Strecke messen. "Sebastian muss seine Stärke im nächsten Jahr wieder beweisen. Mark wird versuchen, ihm dies sehr schwer zu machen. Und der Weltmeisterbonus alleine wird dazu nicht reichen", sagte Mateschitz.

SID/DPA/tis DPA

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