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RALF SCHUMACHER: »Es fällt schwerer, von zu Hause wegzugehen«

Seit fünf Monaten verheiratet, stolzer Vater: Ralf Schumacher hat sein privates Glück gefunden. Aber trotzdem startet er so ehrgeizig wie immer in die neue Formel-1-Saison.

Seit fünf Monaten verheiratet, stolzer Vater: Ralf Schumacher hat sein privates Glück gefunden. Aber trotzdem startet er so ehrgeizig wie immer in die neue Formel-1-Saison.

Fast wäre aus diesem Interview nichts geworden. Sie hatten vor einer halben Stunde einen Unfall hier auf der Teststrecke in Estoril. Was ist passiert?

Ich hatte bei Tempo 300 einen Bremsdefekt, bin in der Kurve geradeaus durch vier Reihen Reifenstapel durch und habe die Leitplanke verbogen.

Wie ist das, 300 zu fahren und die Bremse versagt?

Ziemlich unangenehm logischerweise. Man bereitet sich darauf vor, dass man einschlägt und hofft, dass es einigermaßen sanft wird. Da ist man nur noch Passagier, für zwei, drei Sekunden, aber die kommen einem sehr lang vor.

Das Auto ist demoliert, und Sie sehen ein bisschen blass aus. Wie geht es Ihnen?

Ich habe einen dicken Schädel, Nacken und Rücken tun weh. Aber egal.

Schlechter Zeitpunkt, um zu fragen: Wie läuft¿s kurz vor dem Start der Formel 1, wie ist das neue Auto?

Na ja, es sieht mit Sicherheit nicht so innovativ aus wie das von McLaren, aber man hat da auf gewisse Erfahrungen gesetzt und wollte kein Risiko eingehen. Das Auto ist schneller als das letztjährige, ein paar Zehntel, und damit ist das erste Ziel schon irgendwo erreicht.

Bei der BMW-Präsentation in Silverstone sagten Sie: Wenn man sich das Auto Punkt für Punkt anguckt, erkennt man die Evolution. Worin besteht die? In den 880 PS?

Nicht nur da ist sie drin. Das Auto ist erheblich leichter geworden, sodass wir viel mit dem Gewicht balancieren können. Wir haben andere Frontflügel. Wir haben eine bessere Aerodynamik. Ob das Auto schnell genug ist, das muss man sehen. Es läuft, glaube ich, bei uns ganz gut bis jetzt.

Also wird es spannend in dieser Saison?

Ja, mindestens fünf Mann warten darauf zu gewinnen. Aber ich glaube, realistisch müssten Michael oder Ferrari schon viel Pech haben, wenn sie nicht Weltmeister werden dieses Jahr.

Sie bekommen auch Druck aus dem eigenen BMWWilliams-Team. Ihr Kollege Juan Pablo Montoya, der »Stier von Kolumbien«, will Sie in dieser Saison angeblich angreifen.

Juan und ich haben im letzten Jahr beide gezeigt, dass wir Auto fahren können. Wir sind starke Konkurrenten und wollen das Gleiche. Privat sind wir sicher nicht die besten Freunde, daraus haben wir nie ein Hehl gemacht, aber auf der Rennstrecke gehen wir sehr gut miteinander um. Als letzte Woche mein Junior da war, da kam Juan auch mal und nahm David in den Arm.

Das war ja ein ziemlicher Einschnitt: Hochzeit, Geburt des Sohnes. Wie ist es, wieder im Rennzirkus zu sein?

Es fällt einem schon schwerer, von zu Hause wegzugehen, ganz klar. Und an dem Tag, an dem es mir zu schwer fallen würde, würde ich eben zu Hause bleiben. Ich kann mir das glücklicherweise aussuchen. Aber erst mal will ich meine sportlichen Ziele erreichen, dann kann ich mir immer noch über meine privaten Ziele Gedanken machen.

Die Familie ist nicht wichtiger als der Job?

Einstweilen nicht, aber es läuft ja alles perfekt. Ich möchte auch nicht darüber nachdenken, wie ich mich entscheiden würde, wenn ich vor die Wahl gestellt wäre.

Kommen Cora und David mit, wenn es jetzt wieder um die Welt geht?

Meine Frau wird dabei sein, aber der Kleine nicht. Die Schwiegereltern nehmen ihn, wenn wir nicht da sind. Ansonsten haben wir eine Nanny. Jetzt in Valencia ist meine Frau die letzten vier Tage nachgekommen. Wir hatten ein kleines Häuschen, das war schon schön. Aber wenn ich im Auto sitze, wenn ich arbeite, denke ich nicht an meine Familie. Sondern an meinen Job.

Stehen Sie auch mal nachts auf, wenn der Kleine schreit?

Ab der siebten Woche haben wir unseren Sohn abends ins Bett gelegt, und er schläft inzwischen eigentlich bis acht Uhr morgens durch. Heute hat er sogar bis halb zehn geschlafen. Das ist ein Traum.

Wie ist das, Ihr Kind schreien zu hören? Ein Glücksgefühl?

Das ist bei der Geburt da, vielleicht auch noch am ersten Tag, aber danach hat das weniger mit Glücksgefühl, sondern mehr mit Pflicht zu tun, wenn das Kind schreit. Das ist zwar die erste Woche ganz nett, aber irgendwann reicht es. Speziell für die Frau, wenn sie noch stillen muss.

Wollten Sie im Jahr 2002 nicht noch mal kirchlich heiraten und Ihren Sohn taufen?

Das wird auch passieren. Wir wissen noch nicht hundertprozentig, wann.

Spüren Sie jetzt ein anderes Verantwortungsgefühl?

Natürlich, aber letztlich heißt das nicht, dass ich ab dem Tag der Hochzeit oder der Geburt mein Leben nicht mehr so leben darf. Klar begebe ich mich in ein größeres Risiko, aber es ist nun mal mein Job. Wichtig ist für mich, dass meine Familie auch ohne mich versorgt ist, und ich glaube, das ist gegeben. Mehr kann ich da im Moment nicht tun.

Wie hat die Familie Ihr Leben verändert?

Ich muss ehrlich sagen, ich bin zwar nicht mehr ganz so flexibel, aber mir geht nichts ab. Ich mache meine Hobbys trotzdem. Wir haben glücklicherweise die finanzielle Möglichkeit, Hilfe zu haben, sprich die Nanny oder wen auch immer. Wenn wir reisen, können wir unseren Kleinen immer mitnehmen, weil wir meistens im eigenen Flugzeug reisen. Das hat schon Vorteile. Ich kann mir vorstellen, in normalen Familien ist das alles bestimmt manchmal schwer.

Wie haben Sie sich eingelebt im Salzburger Land?

Also mir gefällt es hervorragend. Ich habe schon vorher viel Urlaub dort gemacht.

Warum sind Sie dorthin gegangen? Steuerliche Gründe?

Der primäre Grund war, dass ich mich in Salzburg eigentlich wie zu Hause fühle, weil ich dort sehr viele Leute kennen gelernt habe. Da habe ich mir gesagt, okay, wenn ich mal irgendwohin gehe, dann möchte ich gerne nach Salzburg. Steuerlich war es mit Sicherheit nicht so interessant wie in Monaco, wo ich hergekommen bin. Ich wollte einfach mehr Lebensqualität.

Sehnsucht nach der eigenen Kindheit?

Darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht. Ich habe eigentlich eine sehr schöne Kindheit verbracht und konnte machen, was ich wollte. Ich bin in einem ganz normalen Umfeld aufgewachsen. Und das ist das Einzige, was ich mir für mein Kind wünsche. Deshalb wollte ich wieder von Monaco weg in eine ländliche Gegend.

Sie haben mal gesagt, in Deutschland sei das Leben so oberflächlich und unpersönlich geworden.

Ich habe in Österreich einfach ein ganz anderes Gefühl, weil ich auch in einem Dorf mit 1200 Einwohnern aufgewachsen bin, und da kannte auch fast jeder jeden. Hier bleiben die Menschen stehen und sagen »Grüß Gott«. Und man unterhält sich einfach auf der Straße. Die Leute legen auch Wert darauf, dass man in die Kirche geht.

Und gehen Sie?

Ab und zu mal, aber das Vaterunser kriege ich immer noch nicht unfallfrei hin. Es reicht ja, wenn man den Mund bewegt, da kann man nix falsch machen.

Sind Sie ein gläubiger Mensch?

Ich glaube an Gott, aber ich glaube nicht an die Kirche, das muss ich ganz ehrlich sagen. Das halte ich einfach für veraltet, ich weiß nicht, ob der Mann da oben das alles gutheißt. Aber das muss jeder selbst wissen.

Angenommen, Sie wären der Papst, was würden Sie ändern?

Für mich wäre das Wichtigste, dass die Pille und Kondome propagiert werden.

Wann sind Sie eigentlich das erste Mal im Kart gesessen?

Mit zweieinhalb. Da hat mein Papa ein Kart für mich gebaut und hat mich am Seil festgehalten, weil ich nur Gas geben und nicht bremsen konnte. Irgendwann hatte ich auch mal ein Kart mit Mofamotor. Damit hatte ich einen kleinen Unfall, das weiß ich noch. Das ist so das Einzige, woran ich mich erinnern kann.

Wussten Sie als Kind schon, was Sie mal werden wollten?

Nein, eigentlich nicht. Ich meine, ich habe das einfach gemacht, weil es mir Spaß gemacht hat. Irgendwann, mit 13 oder 14, war die Vorstellung schon etwas konkreter, dass ich Rennfahrer werden wollte. Nach der Realschule habe ich angefangen, Bürokaufmann zu lernen. Das war in einem Autohaus, weil ich da immer wegkonnte zum Training. Dann hatten wir aber immer Tests und dies und jenes. Da habe ich mir gesagt, okay, jetzt versuchst du es mal zwei Jahre mit der Formel 3, und sollte es nicht weitergehen, bist du 20 und kannst immer noch versuchen, einen Job anzufangen. Mein Vater hatte den Kartbetrieb ja aufgebaut, und wahrscheinlich hätte ich dann das gemacht. Wäre auch schön gewesen.

Dann hätten Sie heute aber ein paar Millionen weniger.

Ja, aber auch weniger Sorgen.

Sorgen?

Eine Sorge, die ich habe, ist, nicht miterleben zu können, wie mein Kind aufwächst. Ich bin ja knapp 170 Tage im Jahr unterwegs. Manchmal wünsche ich mir, ein viel normaleres Leben zu führen und mehr Zeit für mich selber und für meine Familie zu haben.

Wo und wie haben Sie Ihre Frau eigentlich kennen gelernt?

Sie kam mal mit einer Gruppe von Freunden zum Gokart-Fahren, da war ich 18 oder 19. So lange kennen wir uns schon. Dann haben wir uns ein wenig aus den Augen verloren, dann haben wir uns wieder öfter gesehen, und dann sind wir halt zusammengekommen, ganz einfach. Aber das ist eher privat.

Wie macht ein Mann einen erfolgreichen Heiratsantrag?

Das darf ich gar nicht erzählen. Da kriege ich Schläge von meiner Frau. Ich habe mich da etwas schwer getan. Im zweiten Anlauf habe ich dann ganz ordnungsgemäß gefragt, aber im ersten Anlauf habe ich es eher so versucht nach dem Motto: »Wen würdest du denn einladen, wenn wir Hochzeit feiern?« Da hat meine Frau gesagt: »So brauchst du mir gar nicht zu kommen. Entweder ordentlich oder gar nicht.« Dann habe ich das zwei Wochen später auf die gute alte Art und Weise versucht.

Mit Blumen?

So, wie sich das gehört, ja.

Wie viele Kinder wollen Sie noch haben?

Wenn es nach mir ginge, schon noch mehrere, aber ich glaube, im Moment ist die Planung mal bei zweien.

Hätten Sie gerne noch einen Jungen oder ein Mädchen?

Mir ist das egal. Meine Frau hätte natürlich gerne noch ein Mädchen, alleine schon wegen der Klamotten. Es hängen so viele schöne Mädchensachen im Schaufenster und so wenig Jungensachen.

Welche Werte möchten Sie Ihrem Kind vermitteln?

Werte, das klingt immer so steif. Also Anstand wird er schon beigebracht kriegen, wie ich das auch gekriegt habe. Letztlich soll er jedem ordentlich die Tageszeit sagen, sich benehmen und aufstehen, wenn eine alte Dame in die U-Bahn kommt. Das ist für mich das Wichtigste.

Sie haben einen Pilotenschein und fliegen auch selber. Warum?

Früher bin ich mitgeflogen bei meinem Manager Willi Weber. Und als ich irgendwann ein eigenes Flugzeug gekauft habe, war mein Ziel, dass ich das Ding auch professionell behandeln und bewegen kann.

Das geht mal so eben?

In Amerika schon. Da haben die mir erst mal einen Stapel Bücher hingeschoben und gesagt: »Jetzt lern das mal innerhalb von zwei Wochen.« Das Problem war, man muss 40 Stunden auf einer Einmotorigen geflogen haben. Das war schon heavy. Das ging morgens um sechs Uhr los, nachts um zwei war ich fertig, und das in zweieinhalb Wochen. Na gut, ich wollte es, und dann habe ich das auch durchgezogen.

Sind Sie zu geizig, einen zweiten Piloten anzustellen?

Ja. Ich habe auch gerade meinen größeren Flieger verkauft. Ich habe jetzt wieder einen Citation Jet, den alten von Willi Weber. Der hat einen neuen.

Einen Jagdschein besitzen Sie auch noch. Wie kommt man auf so eine Idee?

Ich bin mal mitgegangen, in der Salzburger Gegend, mit einem befreundeten Jäger. Das hat mich interessiert. Ich durfte als Nicht-Österreicher sogar eine Jagdgastkarte lösen und offiziell jagen. Aber dann hat mich gestört, dass ich mich eigentlich viel zu wenig auskenne in der Natur und mit den Tieren. Deshalb habe ich gesagt, auch das möchte ich richtig lernen und den Jagdschein machen.

Was reizt Sie daran?

Wenn ich morgens um fünf Uhr da oben auf dem Hochsitz sitze und auf den Bock oder was auch immer warte, dann bin ich endlich mal für mich alleine. Keiner ruft mich an, keiner sucht mich, das ist dann der Ausgleich und macht mir eine Menge Spaß. Gar nicht mal das Schießen an sich, sondern einfach nur dort zu sitzen.

Aber Sie schießen auch?

Klar, aber interessanter ist eigentlich, übers Jahr hinweg in ein Revier zu gehen und zu beobachten, wo steht was? Welcher Bock ist wie alt, und welchen entnehme ich mal der Natur? Es gibt einen Abschussplan, und an den hält sich auch jeder. Ich habe das am Anfang eher verheimlicht, dass ich Jäger bin. In Österreich ist Jagd was Angesehenes, in Deutschland leider nicht. Daran sind sicher auch schwarze Schafe unter den Jägern schuld.

Was machen Sie sonst in Ihrer Freizeit? Fernsehen?

Kaum.

Lesen?

Wenn überhaupt, dann gehe ich mal die Sportzeitschriften durch, meistens im Internet. Alles andere, Politik oder so, sehe ich mir in den »Tagesthemen« an. Da ist es kurz umrissen, und da ist man eigentlich immer so auf dem Laufenden.

Interessiert Sie die Tagespolitik?

Wenig. Jetzt natürlich, wo bald wieder Wahlen anstehen, sieht man schon etwas näher hin.

Zurzeit läuft in Deutschland die Diskussion, dass wir in vielerlei Hinsicht Schlusslicht in Europa sind. Wie sehen Sie das?

Es ist schade, dass so eine Industriemacht so abgerutscht ist. Allerdings ist das kein Wunder. Ich bin sehr wenig unternehmerisch tätig, aber die Dinge, die ich gemacht habe, die haben mich Minimum eineinhalb bis zwei Jahre Genehmigungsfristen und Auflagen gekostet. Die Behörden, die vielen Umweltauflagen - ich glaube, Deutschland muss umdenken und auch die Steuern so gestalten, dass es interessant bleibt für Firmen, nicht nach Russland oder Ungarn oder nach Tschechien zu gehen.

Was wählen Sie?

Ich wähle nicht mehr. Ich zahle zwar noch immer genug Steuern in Deutschland, sodass ich mir auch zutrauen dürfte zu wählen. Aber ich habe das aufgegeben. Ich hab mich auch früher nie auf eine politische Seite geschlagen. Ich bin aufgewachsen unter Kohl. Da gab es nie was anderes, und da war bestimmt auch nicht alles Gold. Aber jetzt sind wir halt in einer schwierigen Zeit, und da geht es darum, dass man jemanden findet, der das wieder ändert.

Was treibt denn der Geschäftsmann Ralf Schumacher so?

Ich habe in Bispingen in der Lüneburger Heide eine Kartbahn. Wir haben 96 mit der Außenbahn angefangen und jetzt die große Hallenbahn dazugesetzt. Dann hatte ich noch in Bonn ein Unternehmen, das hat Matratzen hergestellt. Das habe ich gerade verkauft. Dann habe ich die eine oder andere Immobilie und investiere halt in Aktien, konservativ. Ich habe noch so ein, zwei Sachen in den nächsten Jahren vor.

Wollen Sie sich in der Mode engagieren?

Eher meine Frau. Die will eine Boutique aufmachen, in Salzburg, und eine eigene Kollektion rausbringen. Sie hat ja früher bei Diesel gearbeitet, als Gebietsleiterin. Sie interessiert sich halt für Mode, und das war schon immer ihr Wunsch.

Haben Sie eine Vorstellung, was Sie machen, wenn Schluss ist mit der Formel 1?

Erst mal werde ich gar nix tun. Und dabei überlege ich mir, was ich dann Neues mache. Vielleicht etwas mit Immobilien, vielleicht sogar irgendwann mal Boote bauen. Ich habe unheimlich viel Spaß an Booten.

Es heißt, Sie hätten Angst vor dem Meer und tiefem Wasser.

Ja, aber Boote interessieren mich sehr. Das macht mir Spaß. Ich habe schon Angst vor tiefem Wasser, das heißt, ich gehe nicht so gerne schwimmen, wenn ich nicht richtig unter mich gucken kann. Trotzdem bin ich unheimlich gerne auf Booten. Leider ganz im Gegensatz zu meiner Frau.

Interview: Markus Götting/ Thomas Osterkorn

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(