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Fast perfekt: Legendäre Torwand wackelt: Inka Grings trifft fünf Mal – und stellt damit Weltstars in den Schatten

Ex-Nationalstürmerin Inka Grings hat im ZDF für den TV-Moment des Wochenendes gesorgt. Die 40-Jährige versenkte fünf Bälle in den Löchern der legendären Torwand. Dann spielte ihr die Nerven einen Streich.

Inka Grings mit DFB-Präsident Fritz Keller im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund

Der neue DFB-Präsident Fritz Keller gratuliert Inka Grings zur Aufnahme in die Hall of Fame des deutschen Fußballs. An der Torwand bestätigte Grings wenig später ihre fußballerische Extraklasse.

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Um ein Haar hätte Ex-Fußball-Nationalstürmerin Inka Grings die ZDF-Torwand ins Museum geschossen. Mit viel Gefühl versenkte die 40-Jährige zunächst drei Bälle unten rechts. Auch die Schüsse vier und fünf fanden den Weg durch das Loch. Den Schuss für die Ewigkeit setzte Grings im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund dann nur wenige Zentimeter am Ziel vorbei. Dort war sie zuvor in die "Hall of Fame" aufgenommen worden. Zurecht, wie sie an der Torwand eindrucksvoll demonstrierte. 

Torwand: Grings erste Frau mit fünf Treffern 

"Ich war nervös und kam mit dem Druck nicht klar", sagte Grings nach dem Fehlschuss mit einem Augenzwinkern. Die 96-malige Nationalspielerin war in der 55-jährigen Geschichte der ZDF-Torwand die erste Frau, der das Kunststück gelang, fünf Bälle zu versenken. Kurios: Auf den Tag genau 28 Jahre vor Grings hatte Leverkusens damaliger Trainer Reinhard Saftig ebenfalls nur einmal daneben geschossen. Als erster Gast mit fünf Treffern ging Günter Netzer im Mai 1974 in die Geschichte des "Aktuellen Sportstudios" ein. Es folgten unter anderem Rudi Völler, Frank Pagelsdorf und Torhüter Frank Rost. Der Ex-Bremer war knapp 20 Jahre vor Grings der letzte, der fünf Mal einlochte.

Beckenbauer trifft vom Weißbierglas

Auch Fußball-Weltstars wie Pelé, Marco van Basten oder Eusebio versuchten sich schon an der Torwand. Im Gegensatz zu Grings scheiterten sie aber kläglich. Nicht ein einziger Treffer gelang dem Trio. Portugals Legende Eusebio soll nach der Sendung immer wieder geschossen und erst im 36. Anlauf zum ersten Mal getroffen haben. Einen der spektakulärsten Auftritte legte Franz Beckenbauer hin. Der Kapitän der Weltmeister-Elf von 1974 versenkte bei der Meisterfeier des FC Bayern München 1994 einen Ball, den Lothar Matthäus im Scherz auf einem Weißbierglas platziert hatte. In einer regulären Sendung brachte es der Kaiser immerhin auf vier Treffer. Nicht schlecht – aber an Grings kam selbst er nicht ran.

js
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