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0:1 gegen Kaiserslautern: Gladbach taumelt drittem Abstieg entgegen

Durch ein Eigentor von Torwart Logan Bailly hat Borussia Mönchengladbach den Abstiegskrimi gegen den 1.FC Kaiserslautern mit 0:1 verloren. Während die Pfälzer sich Luft im Abstiegskampf verschafften, wird der Abstand der Gladbacher zum rettenden Ufer allmählich zu groß.

Der 1. FC Kaiserslautern hat im Kampf gegen den Abstieg aus der Fußball-Bundesliga einen Befreiungsschlag gelandet und Borussia Mönchengladbach wohl schon den entscheiden K.o. versetzt. Dank eines kuriosen Eigentores von Borussen-Keeper Logan Bailly (61.) feierten die "Roten Teufel" am Freitagabend vor 47.696 Zuschauern ihren zweiten Rückrundensieg und verbesserten sich mit 31 Punkten zunächst auf den zwölften Platz. Gladbach taumelt als abgeschlagener Tabellenletzter mit 23 Zählern dem dritten Abstieg nach 1999 und 2007 entgegen.

Dabei war die Borussia, die unter Neu-Coach Lucien Favre zuletzt gegen Schalke und Hoffenheim die ersten beiden Saison-Heimsiege gefeiert hatte, zunächst das bestimmende Team auf dem vom Regen aufgeweichten Rasen. Trotz fleißiger Bemühungen gelangen aber nur selten durchdachte Offensivaktionen gegen das massive FCK-Abwehrbollwerk. Nach dem Wechsel stand die "Fohlen"-Elf völlig neben sich und sorgte mit ihrem grausamen Kick für lange Gesichter bei den enttäuschten Fans.

Lautern mit zunehmender Spielzeit stärker

Gäste-Torhüter Kevin Trapp, der den Vorzug vor dem wiedergenesenen Stammkeeper Tobias Sippel erhielt, hatte in den gesamten 90 Minuten nur eine brenzlige Situation zu überstehen. Nach einer zu kurzen Faustabwehr des 20-Jährigen in der 16. Minute hatte Gladbachs Verteidiger Martin Stranzl in seinem 150. Bundesligaeinsatz die Führung auf dem Fuß, doch Rodnei bugsierte den gefühlvollen Heber des Österreichers kurz vor der Linie per Kopf noch über die Latte (16.).

Der Brasilianer war kurz vor der Pause auch an der besten Szene der Pfälzer im ersten Durchgang beteiligt. Bei seinem Kopfball nach Freistoßflanke von Christian Tiffert rettete Mannschaftskollege Mathias Abel jedoch unfreiwillig auf der Linie, als er den Ball unglücklich ans Bein bekam. 120 Sekunden zuvor hatte Adam Nemec, der wie vor Wochenfrist beim ersten Rückrundensieg gegen Freiburg anstelle von Srdjan Lakic als Sturmspitze agierte, mit einem Kopfball erstmals für Gefahr vor dem Borussen-Tor gesorgt.

Gegentor lähmt die Borussen

Nach dem Wechsel rissen die Gäste die Inititiative dann vollends an sich. Tiffert (58.) bot sich bei einem Konter die Chance zur Führung, doch sein Schuss strich knapp am Pfosten vorbei. Zwei Minuten später rettete Bailly bei einem Schuss von Ivo Ilicevic in großem Stil. Nur 60 Sekunden später avancierte der Belgier zum Deppen der Partie, als er eine Ecke von Tiffert mit einer Hand ins eigene Netz lenkte.

Die Gastgeber wirkten nach dem Rückstand geschockt. Lautern kontrollierte nun Ball und Gegner, Gladbach wirkte ideen- und hilflos. Ein Schuss von Marco Reus (64.), den Trapp sicher parierte, blieb die einzig nennenswerte Offensivaktion der Gastgeber.

dho/DPA / DPA

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Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.