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1. Bundesliga Der 1. FSV Mainz 05 besiegt den SC Freiburg


Der 1. FSV Mainz 05 hat erneut einen Traumstart in die Saison hingelegt und sich mit dem 2:1-Sieg beim SC Freiburg die Tabellenführung gesichert. Nach dem frühen Aus in der Europa League scheint sich die Elf von Trainer Thomas Tuchel gefangen zu haben und konnte die Breisgauer erstmals seit drei Spielen wieder schlagen.

Neue Mannschaft, altes Phänomen: Mainz 05 hat schon wieder einen Blitzstart in eine neue Bundesliga-Saison hingelegt. Das 2:1 (0:0) beim SC Freiburg war bereits der zweite Sieg im zweiten Spiel, vor einem Jahr waren dem Verein sogar sieben Auftakterfolge in Serie gelungen.

Die Treffer für die Mainzer erzielten Marcel Risse in der 64. und Eric Choupo-Moting in der 79. Minute. Die beiden Offensivspieler belohnten damit eine Leistungssteigerung ihres Teams in der zweiten Halbzeit. Das Anschlusstor von Papiss Demba Cissé (90.+1) fiel zu spät.

Mainz dreht die Serie

Bislang waren die Mainzer immer der Lieblingsgegner des Freiburger Torjägers gewesen. Bei den vorangegangenen drei Duellen (1:1, 1:0 und 1:0 aus SC-Sicht) schoss der umworbene Senegalese zwei Tore und bereitete das dritte vor. Am Samstag lief es vor 20.600 Zuschauern lange Zeit anders:

Bereits in der 10. Minute vergab Cissé eine Riesenchance, als sein Schuss aus sechs Metern vom Mainzer Malik Fathi abgeblockt wurde. Kurz darauf verpasste der 26-Jährige eine Hereingabe von Heiko Butscher (13.), später klärte 05-Torwart Heinz Müller gerade noch rechtzeitig vor ihm.

Freiburg war in der ersten Halbzeit die angriffslustigere Mannschaft. Der Ertrag war allerdings äußerst dürftig, da sich die Gastgeber viele gute Ansätze durch leichte Ballverluste schnell selbst wieder kaputtmachten.

Tuchel als Aktivposten

Mainz agierte zum Leidwesen seines Trainers zunächst sehr zögerlich. Immer wieder tauchte Thomas Tuchel an der Seitenlinie auf und versuchte, seine Spieler nach vorne zu treiben. Bis zur ersten halbwegs nennenswerten Torchance musste er trotzdem 40 Minuten lang warten: Dann wurde ein Schuss von Risse zur Ecke abgelenkt.

Beide Trainer stellten vor dem Spiel ihre Abwehrreihen um. Freiburgs weiter auf seinen ersten Bundesliga-Sieg wartender Marcus Sorg ließ Felix Bastians draußen und beorderte dafür Heiko Butscher auf die linke Seite. Für den Kapitän rückte Pavel Krmas nach innen. Bei den Mainzern kamen Niko Bungert und Fathi für die verletzten Zdenek Pospech und Bo Svensson neu ins Team. Trotzdem stand in Choupo-Moting nur einer von neun Neuzugängen in der Startelf.

Mainz wacht langsam auf

Die Gäste steigerten sich nach dem Wechsel spürbar, ihr Spiel wirkte nun deutlich strukturierter und zielstrebiger als das der überforderten Freiburger. Die Mainzer Führung deutete sich bereits an, als Sami Allagui in der 59. Minute allein auf SC-Torwart Oliver Baumann zulief und nur den Pfosten traf. Risse (64.) und Choupo-Moting (79.) machten es besser. Die gesamte Partie war nun wesentlich lebendiger, beide Teams erstickten sich nicht mehr gegenseitig.

Doch die Tormaschine des SC Freiburg - in Person von Cissé  - hatte weiterhin kein Glück: In der 55. Minute schoss er über das Tor, in der 79. wurde ein weiterer Schuss von Bungert abgeblockt. Sein Tor zum 1:2 half ihm und seinen Kollegen auch nicht mehr. Während die Mainzer ihren frühen Europa-League-K.o. gegen Gaz Metan Medias damit endgültig verdaut haben dürften, ist der Freiburger Fehlstart nach dem Pokal-Aus in Unterhaching und zwei sieglosen Bundesliga-Spielen perfekt.

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