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1. Bundesliga: Hitzlsperger soll den VfL Wolfsburg führen

Thomas Hitzlsperger ist zurück in der Bundesliga und könnte für den VfL Wolfsburg direkt in die Startelf rücken. Doch bei den Wölfen wird eine weitere Personalie heiß diskutiert: Folgt Raúl seinem Ex-Trainer Felix Magath?

Erst Hasan Salihamidzic, nun Thomas Hitzlsperger - mit prominenten Rückkehrern treibt Trainer Felix Magath den Umbruch beim VfL Wolfsburg weiter voran. Der zuletzt vertragslose Ex-Nationalspieler hat sich beim englischen Premier League-Club Tottenham Hotspur fit gehalten und könnte den Wölfen in der Partie bei Borussia Mönchengladbach sofort helfen. "Ich habe ein gutes Gefühl und vorgesorgt. Ich traue mir zu, zu spielen", sagte der frühere Profi des VfB Stuttgart.

Magath hält große Stücke auf den Mittelfeldspieler, der wegen seiner Schussstärke den Spitznamen "The Hammer" erhielt. "Thomas verfügt über eine lange Erfahrung, kann die Dinge einschätzen. Jetzt ist er nach einer Durststrecke wieder auf dem Weg nach oben - und diesen Weg gehen wir gemeinsam", meinte Magath.

Magath lobt Raúl

Die Transferaktivitäten bei den Wolfsburgern dürften damit aber noch nicht beendet sein. Noch ist die Personalie Diego nicht vom Tisch. Sollte der exzentrische Mittelfeldspieler noch verkauft werden, könnten die Gerüchte um eine Verpflichtung des Schalkers Raúl Nahrung erhalten. Magath hatte den Spanier bereits nach Gelsenkirchen geholt und pflegt eine enge Beziehung zu ihm.

"Er ist ein Spieler, den ich sehr schätze. Er hat mit seinem Tor gegen den 1. FC Köln bewiesen, dass er etwas Besonderes für die Liga ist. Ich hoffe, dass er weiterhin in der Bundesliga auf Torejagd geht", sagte der Trainer den Wolfsburger Nachrichten.

Ob schon mit Hitzlsperger oder bald auch mit Raúl - im Borussia-Park steht die Mannschaft nach der unglücklichen Niederlage gegen Bayern München unter Erfolgszwang. "Wir müssen uns auswärts die verlorenen Punkte zurückholen. Damit fangen wir am besten mit ein oder drei Zählern in Gladbach an", meinte Magath. Dennoch ist der Respekt vor dem Beinahe-Absteiger der vergangenen Saison groß. "Das ist mit Sicherheit kein Abstiegskandidat mehr. Ich kann mir eher vorstellen, dass sie die Überraschungsmannschaft der Saison werden", sagte der Coach.

Gladbach als Tabellenführer?

Davon sind die Gladbacher trotz des guten Saisonstarts nach Meinung von Trainer Lucien Favre aber noch ein Stück entfernt. Zumal den Schweizer Coach vor der zweiten Heimpartie innerhalb von sieben Tagen Personalsorgen plagen. In Igor de Camargo, Martin Stranzl und dessen Vertreter Roel Brouwers fehlen drei Leistungsträger. "Es sind drei wichtige Spieler, aber wir können es nicht ändern", sagte Favre.

In der Defensive muss der Coach umstellen. Entweder rückt Kapitän Filip Daems oder Mittelfeldspieler Havard Nordtveit in die Innenverteidigung. Dann könnten sich Neuzugang Oscar Wendt oder Thorben Marx Hoffnung auf einen Platz in der Startelf machen. Mit einem Sieg könnten die Gastgeber zumindest für 24 Stunden auf Rang eins rücken. "Wir wären nicht abgeneigt, Tabellenführer zu werden", sagte Favre.

sportal.de / sportal

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