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1. Bundesliga: Mainz schlägt desolate Kölner mit 4 -0

Das 0:4 beim FSV Mainz 05 verschärft die Kölner Krise und bringt den Stuhl von Trainer Stale Solbakken gewaltig ins Wackeln. "Wir sind die Schießbude der Liga", befand Torhüter Michael Rensing. Die Gastgeber haderten dagegen mit einem Wurf auf Lukas Podolski.

Ein völlig indisponierter 1. FC Köln taumelt der 2. Liga entgegen und hat im Abstiegskampf Aufbauarbeit für den FSV Mainz 05 geleistet. Die Rheinhessen vergrößerten mit einer 4:0 (3:0)- Klatsche den Abstand vor den Gästen und Relegationsrang 16 auf sieben Punkte.

Damit haben die Mainzer den Klassenverbleib bei vier ausstehenden Spielen fast sicher. Eugen Polanski (19. Minute) mit einem Foulelfmeter, Mohamed Zidan (32.), Nicolai Müller (37.) und Adam Szalai (54.) sorgten vor 34.000 Zuschauern für den ungefährdeten Erfolg.

Mit der fünften Partie ohne Dreier in Serie dürfte FC-Trainer Stale Solbakken wieder in den Fokus der Kritik rücken. Aber auch den Mainzern droht nach dem vierten Sieg im vierten Bundesliga-Heimspiel gegen die Kölner ein Nachspiel: In der ersten Halbzeit wurde Nationalstürmer Lukas Podolski von einem Gegenstand im Gesicht getroffen.

"Schießbude der Liga"

"Wir sind die Schießbude der Liga, das ist deprimierend", klagte FC-Torwart Michael Rensing, "wir können nur froh sein, dass Hertha verliert und noch hinter uns ist." Auf Mainzer Seite sprangen die Profis nach dem Abpfiff auf den Zaun und feierten mit ihren Fans. "Im entscheidenden Spiel war die Mannschaft präsent", sagte Präsident Harald Strutz, wollte aber noch keine Glückwünsche zum Nichtabstieg entgegennehmen: "Wir haben in Mainz schon so viel erlebt. Bevor nicht alles endgültig ist, werden wir uns nicht ausruhen."

Wie der in Ungnade gefallene Stürmer Milivoje Novakovic stand Slawomir Peszko nach seiner Alkohol-Eskapade vom Wochenende bei Köln nicht im Kader. Doch zu Beginn zeigten sich die Gäste noch von den Unruhen vor der Partie unbeeindruckt, attackierten früh und störten die zunächst fahrigen Mainzer Angriffsbemühungen.

Elfmeter sorgt für Mainzer Führung

Da der FC offensiv jedoch auch wenig strukturiert agierte, ergaben sich in der Anfangsviertelstunde auf beiden Seiten keine Torchancen. So sorgte Schiedsrichter Felix Brych für vermeintliche Aufregung. Kölns Verteidiger Ammar Jemal trat seinem Gegenspieler Szalai auf den Fuß, der ins Team gerückte Angreifer fiel äußerst theatralisch. Polanski ließ Rensing keine Chance.

Die gebeutelten Rheinländer waren von dem unglücklichen Rückschlag komplett geschockt. Hatte sich die schlechteste Abwehr der Bundesliga zunächst noch mit einer selten gezeigten Ordnung präsentiert, klappte nach dem 0:1 nichts mehr.

Mit den neuen Freiheiten zog Mainz ein Kurzpassspiel mit feinen Kombinationen auf und nutzte die Unaufmerksamkeiten der Kölner eiskalt. Nicolai Müller legte im Strafraum überlegt auf Zidan ab, der den Ball zu seinem siebten Saisontor in die linke Ecke schob. Noch vor der Pause sorgte Müller nach einem Traumpass von Eric Maxim Choupo-Moting für die frühe Vorentscheidung. Drei Schüsse, drei Tore - mit einer perfekten Ausbeute gingen die Rheinhessen in die Halbzeit.

Wurfgeschoss auf Podolski

In all den Jubel mischte sich auf Mainzer Seite jedoch auch Ärger über eine unschöne Szene. Vor den Heim-Fans wurde Podolski von einem Gegenstand getroffen und sank kurzzeitig mit einer Wunde unter dem rechten Auge zu Boden. "Ich konnte mir nicht vorstellen, dass es in Mainz auch so einen Vollidioten gibt. Ich möchte mich entschuldigen bei Lukas Podolski", sagte FSV-Manager Christian Heidel.

Zwar schoss der Nationalstürmer fünf Minuten nach Wiederanpfiff das erste Mal auf das Mainzer Tor, doch wenig später beendete Szalai auch die letzten Hoffnungen der Kölner. "Wir haben die Schnauze voll", skandierten die FC-Fans schon 35 Minuten vor Ende und mussten frustriert die Heimreise antreten.

sportal.de / sportal

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(