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1. Bundesliga: Mainzer Negativlauf setzt sich gegen Bremen fort

Gegen FSV Mainz spielt Claudio Pizarro immer gerne. Mit seinem elften Tor im zehnten Spiel gegen den FSV leitete er den 3:1-Erfolg von Werder Bremen ein. Für die Mainzer bedeutete die Niederlage die neunte Partie ohne Sieg in der Liga.

Der FSV Mainz 05 kann in der Bundesliga nicht mehr gewinnen. Nach dem 1:0 im DFB-Pokal bei Hannover 96 unterlagen die Rheinhessen Werder Bremen trotz phasenweise guter Leistung mit 1:3 (1:1).

Vor 34.004 Zuschauern in der ausverkauften Coface Arena kassierten die 05er die fünfte Heimniederlage in Serie. Claudio Pizarro mit seinem 150. Bundesliga-Treffer (29. Minute), Aaron Hunt (47.) und Sebastian Prödl (78.) sorgten für das Ende der seit drei Spieltagen anhaltenden Bremer Sieglosigkeit. Niko Bungert hatte Mainz in Führung geköpft (23.).

Mit den Siegertypen von Hannover ging Mainz in die Partie. Christian Wetklo behielt den Posten zwischen den Pfosten, auch Yunus Malli durfte erstmals in der Bundesliga von Beginn an spielen. Mehmet Ekici verdrängte bei Werder Marko Marin auf die Bank, auch Aleksandar Ignjovski durfte sein Können erneut im defensiven Mittelfeld zeigen.

Mainz mit viel Elan

Mainz startete offensiv, setzte die Bremer gehörig unter Druck. Auch der Ausfall von Kapitän Nikolce Noveski (Oberschenkelzerrung) schon nach 14 Minuten änderte nichts. Belohnung war die Führung durch Bungert, der einen Eckball von Malli einköpfte.

Zum Spielverderber wurde einmal mehr Pizarro, der gegen seinen Lieblingsgegner mit seinem 150. Bundesliga-Tor ausglich. Torschütze Bungert konnte den Peruaner an der Strafraumgrenze nicht stoppen. Wütend reagierte Mainz. Eric Maxim Choupo-Moting (32.), Marco Caligiuri (33.) und Anthony Ujah (42.) hatten die erneute Führung auf Fuß und Kopf.

Traumtor von Hunt 

Ein Sonntagsschuss von Hunt in den Winkel aus gut 20 Metern schockte die Mainzer gleich nach Wiederanpfiff. Für Wetklo gab es keine Abwehrchance. Mainz wirkte nicht geschockt. Fast im Gegenzug vergab Zdenek Pospech den Ausgleich (49.). Die Norddeutschen warfen all ihre Routine in die Waagschale und setzten gegen die leidenschaftlich kämpfenden Mainzer auf Konter.

Markus Rosenberg hätte die Partie frühzeitig entscheiden können. Frei tauchte er vor Wetklo auf, konnte die neue Nummer eins der Mainzer aber nicht überwinden (61.). Die 05er berannten das Bremer Tor, gute Einschussmöglichkeiten aber konnten sie sich gegen das engmaschige Abwehrnetz der Werderaner nicht erspielen, weil die Ideen für den überraschenden Pass fehlten. Ein Schuss von Malli (74.) stellte Wiese vor keine Probleme. Prödl beendete mit seinem Treffer aus kurzer Entfernung alle Hoffnungen der Rheinhessen, noch einen Punkt retten zu können.

sportal.de / sportal

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