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1. Bundesliga Wolfsburg bezwingt Kaiserslautern trotz Unterzahl


Der VfL Wolfsburg hat beim 1:0 nach der Roten Karte gegen Sotirios Kyrgiakos eine Halbzeit lang in Unterzahl agiert - trotzdem gab es gegen den 1. FC Kaiserslautern drei Punkte.

Der VfL Wolfsburg hat mit dem dritten Saisonsieg den Kontakt zum Mittelfeld  gehalten. Das Team von Trainer Felix Magath siegte im Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern trotz Unterzahl mit 1:0 (0:0).

Ein Tor von Ashkan Dejagah in der 63. Minute entschied eine Partie, in der die Wolfsburger nach dem Platzverweis gegen Innenverteidiger Sotirios Kyrgiakos (45.) die komplette zweite Halbzeit mit zehn Mann spielen mussten.

Die Lauterer konnten vor 26.779 Zuschauern ihre numerische Überlegenheit nicht für einen Punktgewinn nutzen. Mit fünf Zahlern liegt die im Angriff zu harmlos agierende Mannschaft von Trainer Marco Kurz weiterhin in der Abstiegszone. Die Wolfsburger waren nach der Pause sehr engagiert und machten im zweiten Durchgang mehr Druck. Der Sieg war daher nicht unverdient.

Wolfsburg tut sich schwer

Bei Wolfsburg stand Stammkeeper Diego Benaglio für seinen gesperrten Schweizer Landsmann Marvin Hitz wieder im Tor. Er hatte zwar nicht allzu viel zu tun, musste aber von Beginn an hellwach sein. Kaiserslautern versteckte sich nicht und versuchte, nach vorne zu spielen.

Kapitän Christian Tiffert und Oliver Kirch kurbelten immer wieder die Offensive an, die Schüsse von Tiffert und Dorge Kouemahe nach einem Fehler von VfL-Innenverteidiger Alexander Madlung verfehlten aber das Ziel.

Die Wolfsburger fanden nur schwer in die Begegnung. Zu häufig schlichen sich Fehler in das Aufbauspiel. VfL-Stürmer Srdjan Lakic konnte sich gegen seinen Ex-Club kaum in Szene setzen. Gefahr ging zumeist über die linke Wolfsburger Seite aus, wo der spätere Torschütze Dejagah das Dribbling manchmal übertrieb. Auch die Flanken und Freistöße des agilen Marcel Schäfer stellten Lauterns Keeper Kevin Trapp nicht wirklich vor Probleme.

Wölfe in Unterzahl couragierter  

Erst Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer (Herne) brachte kurz vor der Pause mit der Roten Karte gegen Kyrgiakos Farbe ins Spiel. Der Referee ahndete die Aktion des Griechen, der den Gäste-Stürmer Itay Shechter am Trikot festhielt, als Notbremse. Die Entscheidung war wie so oft nicht unumstritten, aber vertretbar. 

Die Aktion entfachte neuen Ehrgeiz beim VfL. Magath wechselte im zweiten Durchgang in Mario Mandzukic einen neuen Stürmer ein, mit dem frischer Wind ins Angriffsspiel kam. Trotz Unterzahl hatten die Wolfsburger die besseren Chancen und gewannen nicht unverdient.

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