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2. Bundesliga: Düsseldorf und Frankfurt behalten Weiße Westen

Erst in letzter Minute hat Mohamadou Idrissou der Eintracht die Weiße Weste bewahrt: Beim 3:3 bei Energie Cottbus sorgte der Neuzugang der Frankfurter mit einem Kopfball für den Punktgewinn. Neben der Eintracht bleibt auch Fortuna Düsseldorf, das mit 4:2 gegen den KSC gewann, weiter ungeschlagen.

Fortuna Düsseldorf und Eintracht Frankfurt haben auch am 7. Spieltag ihre Weißen Westen behalten und sind weiter ungeschlagen. Während die Fortuna allerdings einen 4:2 (2:1)-Erfolg über den Karlsruher SC und einen Vereinsrekord feierte, verbuchten die Eintrachtler beim 3:3 (0:1) in Cottbus erst in letzter Minute den Punktgewinn.

Frankfurts Neuzugang Mohamadou Idrissou köpfte in Cottbus eine Minute vor dem Ende zum Endstand ein. Der FC Energie hatte lange Zeit wie der sichere Sieger ausgesehen. Vor 13.520 Zuschauern im Stadion der Freundschaft hatten Dimitar Rangelov mit seinem fünften (10. Minute) und sechsten Saisontor (50.) sowie Daniel Adlung (70.) die Lausitzer klar in Führung gebracht. Doch der zweite Neue, Rob Friend (66.), Ümit Korkmaz (72.) und eben Idrissou schlugen nochmals für die Eintracht zurück.

Eintracht spielt nach 0:2 erst mit

Energie bleibt als Tabellen-Vierter einen Punkt (14) und einen Platz vor der Eintracht. Beide Teams spielten von Beginn an mit ihren Last-Minute-Einkäufen. Die Kölner Leihgabe Christopher Schorch war dann auch am 1:0 der Gastgeber beteiligt. Nach seinem langen Pass bediente Adlung mustergültig Rangelov.

Der zweite Energie-Neue, Martin Fenin, hätte in seinem ersten Spiel auch gleich gegen seinen Ex-Club treffen können (44.). Cottbus war lange spielerisch klar besser und zweikampfstärker, obwohl drei Stammkräfte fehlten. Nach Eingabe von Christian Müller köpfte der Bulgare Rangelov zum 2:0 ein. Erst danach investierte die Eintracht mehr - und wurde noch belohnt.

Vereinsrekord für Düsseldorf

Der Erfolg gegen den Karlsruher SC war für die Fortuna das saisonübergeifend 18. Heimspiel ohne Niederlage - Vereinsrekord für das Team von Trainer Norbert Meier. Jens Langeneke (12. Minute) per Foulelfmeter und Sascha Rösler (18.) stellten früh die Weichen auf Sieg. Bogdan Müller (43.) gelang vor 27.230 Zuschauern der Anschlusstreffer, doch dann sorgte Thomas Bröker (67./75.) per Doppelschlag für die Entscheidung. Louis Ngwat-Mahops Tor (80.) zum 4:2-Endstand hatte nur noch statistischen Wert.

Karlsruhes Innenverteidiger Stefan Müller (21.) sah beim Stand von 0:2 und zwei schnellen Fouls schon früh die Gelb-Rote Karte. Aber in Unterzahl waren die Gäste nur kurz, da sich in der 23. Minute Fortuna-Torwart Michael Ratajczak außerhalb des Strafraums ein Handspiel leistete und die Rote Karte sah.

Beim anschließenden Duell zehn gegen zehn entwickelte sich ein temporeiches Spiel. Jedoch hatten die in der Anfangsphase noch überragenden Gastgeber viel Mühe mit dem laufstarken KSC. Erst Bröker machte mit seinen Saisontoren vier und fünf alle Hoffnungen der Gäste zunichte.


sportal.de / sportal

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