HOME

Zweite Liga: Für Runjaic wird es immer enger - 1860 kann den FCK nicht besiegen

Trotz früher Führung hat der TSV 1860 München im Montagsspiel der 2. Fußball-Bundesliga gegen den 1. FC Kaiserslautern nicht gewonnen. Das macht die Lage für 1860-Coach Kosta Runjaic noch kritischer.

Romuald Lacazette (l.) vom TSV 1860 München und Zoltan Stieber vom 1. FC Kaiserslautern kämpfen um den Ball

Harter Zweikampf: Romuald Lacazette (l.) von München und Zoltan Stieber von Kaiserslautern schenken sich wenig

Der TSV 1860 München hat in der 2. Fußball-Bundesliga einen weiteren Dämpfer kassiert und die Lage von Coach Kosta Runjaic nicht entspannen können. Die kriselnden "Löwen" kamen am Montag gegen den 1. FC Kaiserslautern trotz einiger dominanter Phasen nicht über ein 1:1 (1:1) hinaus. In der Tabelle verpasste 1860 damit den Sprung auf Platz 13 und hat weiter nur einen Punkt Vorsprung auf die Abstiegszone. Stürmer Ivica Olic hatte die Hausherren früh in Führung gebracht (9. Minute). Zoltan Stieber glich vor 17.600 Zuschauern aus (44.) und bescherte den Pfälzern nach drei Siegen einen Teilerfolg.

Dass das Unentschieden Runjaic den Job kosten könnte, ist möglich. Geldgeber Hasan Ismaik hatte dem Team via Präsident Peter Cassalette ein Ultimatum ausrichten lassen. Runjaic seien alle Wünsche erfüllt worden, sagte er der "Bild". Jetzt müsse Runjaic "auch mal liefern".

TSV 1860 München fängt stark an

Die Münchner zeigten eine dominante Anfangsphase, gekrönt von der frühen Führung: Eine weite Flanke von Torhüter Jan Zimmermann landete hinter der FCK-Abwehrkette, wo Levent Aycicek durchgebrochen war und in der Mitte Olic fand. Der Routinier vollendete souverän zum zweiten Saisontor. In der 15. Minute hätte der Kroate Treffer Nummer drei bejubeln können, scheiterte aber an Torhüter Julian Pollersbeck.

Aycicek, Olic und Zimmermann waren drei von nur fünf Profis, die nach dem 2:3 in Sandhausen in der Startelf bleiben durften. Zu den sechs Neuen zählte Kapitän Stefan Aigner, der nach einem Innenbandriss im Knie erstmals seit Ende August wieder spielen konnte.

FCK gleicht durch Stieber aus

Gegen Ende von Halbzeit eins verloren die "Löwen" ihre Souveränität, ließen Lautern besser ins Spiel kommen und wurden prompt bestraft: Ein langer Ball von Kapitän Christoph Moritz landete präzise auf dem Fuß von Stieber, der den herauseilenden Zimmermann überlupfte.

Auch im zweiten Durchgang kamen die Gastgeber besser aus der Kabine, die erste Großchance hatte aber der FCK mit Moritz, dessen Schuss im Strafraum Verteidiger Sebastian Boenisch gerade noch blockte (60.). Eine große Chance erspielten sich die "Löwen" indes nicht mehr.

tkr / DPA

Wissenscommunity