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Algarve Cup: Guter Start für deutsche Fußball-Frauen

Die deutsche Frauenfußball- Nationalmannschaft ist mit einem Sieg über Vize-Weltmeister Schweden in den hochklassig besetzen Algarve Cup gestartet. Sie errang ein verdientes 2:1.

Die Mannschaft von Bundestrainerin Tina Theune-Meyer kam am Mittwochabend im ersten Vorrundenspiel der Gruppe A in Lagos/Portugal zu einem verdienten 2:1 (1:0)-Erfolg gegen die Skandinavierinnen und wahrte die Chance auf den Turniersieg in Portugal.

Vor nur wenigen Zuschauern im "Estadio Municipal" gelang Sandra Smisek vom FSV Frankfurt bereits in der 6. Minute der Führungstreffer, den Sara Johansson (68.) ausglich. "Weltfußballerin" Birgit Prinz vom 1. FFC Frankfurt sorgte in der 78. Minute mit ihrem 80. Länderspieltor für die Entscheidung. "Ich bin zufrieden. Aufgrund der besseren Torchancen geht unser Sieg in Ordnung", sagte Theune- Meyer. Das zweite Spiel bestreitet Weltmeister Deutschland bereits am Freitag (14.45 Uhr) in Silves gegen Norwegen, das China im Auftaktmatch mit 2:1 besiegte. In der Gruppe B gewann Dänemark gegen Finnland 4:1.

100. Länderspiel für Ariane Hingst

Die DFB-Auswahl, in der Ariane Hingst vom 1. FFC Turbine Potsdam ihr 100. Länderspiel bestritt, erwischte einen Start nach Maß. Mit der frühen Führung im Rücken erspielte sich die deutsche Elf bei angenehmen 15 Grad in Portugal schnell ein Übergewicht in der auf hohem Niveau stehenden Neuauflage des ebenfalls mit 2:1 gewonnenen WM-Finals von 2003. Trotz vieler sehenswerter Kombinationen auf beiden Seiten blieben große Torchancen zunächst Mangelware. Prinz hatte nach einer halben Stunde zwar das 2:0 auf dem Fuß, zögerte jedoch zu lange mit dem Abschluss.

Kurz vor der Pause köpfte Kerstin Garefrekes knapp am Gehäuse der schwedischen Torhüterin Hetwig Lindahl vorbei. Nach dem Wechsel blieb der fünfmalige Europameister trotz zahlreicher Wechsel überlegen, musste dennoch durch Johansson zunächst den Ausgleich hinnehmen. Doch Prinz sorgte wie so oft für die Entscheidung zu Gunsten der deutschen Mannschaft, die sich drei Monate vor der EM-Endrunde in England schon in recht guter Verfassung präsentierte.

DPA

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