Fußball "Toni hat gebrannt vor Ehrgeiz": Rapper Ali Bumaye über seine Zeit mit Antonio Rüdiger auf Berlins Bolzplätzen

Ali Bumaye hat unseren Autor in Berlin-Kreuzberg getroffen und über seine Zeit mit Antonio Rüdiger gesprochen
Ali Bumaye hat unseren Autor in Berlin-Kreuzberg getroffen und über seine Zeit mit Antonio Rüdiger gesprochen
© Christian Ewers
Ali Bumaye, 37, verbrachte seine Kindheit mit Nationalspieler Antonio Rüdiger und dessen Bruder Sahr Senesie auf einem umzäunten Fußballplatz in der Nähe der Berliner Sonnenallee. Im Interview erzählt er, warum sie Rüdiger erst gar nicht haben mitspielen lassen.

Herr Bumaye, Sie waren früher der Torwart im Neuköllner Fußball-Käfig. Hat Antonio Rüdiger Ihnen die Bälle um die Ohren geschossen?
Toni war bloß der Junge mit der Rotznase. Der hat mir gar keinen Ball reingehauen. Er saß meistens an der Seitenlinie. Wir haben ihn nicht mitspielen lassen. 

War Antonio zu schlecht?
Er war zu jung, zu schmächtig. Es wäre zu gefährlich für ihn gewesen, bei uns Großen mitzumachen. Außerdem war sein Bruder Sahr der König von Neukölln. Der hat alle überragt. Schnell, explosiv, ein Typ wie Youssoufa Moukoko heute. Toni war nie das Mega-Talent, über das alle geredet haben.

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