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Nach Pogba-Verletzung: ManUnited-Website spekuliert über Schweinsteiger-Einsatz

Seit dieser Woche darf Bastian Schweinsteiger wieder mit der ersten Mannschaft bei Manchester United trainieren. Am Donnerstag verletzte sich auch noch Konkurrent Paul Pogba. Kommt jetzt Schweinis Chance, oder wird er im Winter doch verkauft? 

Bastian Schweinsteiger

Bastian Schweinstieger trägt hier noch lässig das Trikot von Manchester United über die Schulter. Trägt er es bald wieder auf dem Platz oder wird er doch verkauft?

Das Jahr 2016 ist für Bastian Schweinsteiger ein geteiltes. Privat läuft es besser denn je. Im August heiratete er seine Ana Ivanovic. Sportlich gesehen war es dagegen eine absolute Katastrophe. Erst wird er im EM-Halbfinale gegen Frankreich durch sein Handspiel zur Symbolfigur fürs Ausscheiden. 

Kurz darauf erklärte er seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft. Zu allem Überfluss strich ihn Trainer José Mourinho wenig später aus dem Kader der ersten Mannschaft bei Manchester United. Schweinsteiger wurde in die Reserve verschoben, durfte aber dort nicht einmal auflaufen. Das verbot Mourinho.

Doch seit Anfang dieser Woche trainiert der 32-jährige Mittelfeldspieler wieder mit der ersten Mannschaft. Vor dem gestrigen Europa-League-Spiel bei Fenerbahce Istanbul sagte sein portugiesischer Trainer zudem noch: "Im Moment haben wir keine Probleme im Mittelfeld. Aber wenn wir Probleme haben, ist er eine Option für uns."

Goldener Handschlag für Schweinsteiger?

Und so langsam bekommt United die. Denn gestern verletzte sich mit Paul Pogba ein defensiver Mittelfeldspieler. Zudem ist mit Ander Herrera ein weiterer rotgesperrt. Selbst auf der Website des Vereins hieß es: "Es wird interessant zu sehen sein, ob Mourinho jetzt auf Schweinsteigers Dienste zurückgreift."

Die englischen Medien gehen derweil aber eher von einem Wechsel des 121-fachen Nationalspielers aus. Laut "Manchester Evening News" wollen die Red Devils Schweinsteiger offenbar einen "goldenen Handschlag" anbieten. Schweini soll womöglich bis zu elf Millionen Euro Abfindung für eine Vertragsauflösung seines bis 2018 laufenden Kontrakts bekommen. 

Damit könnte er sich im Januar in Ruhe nach einem neuen Verein umsehen. Da der gebürtige Bayer einen Wechsel innerhalb Europas bereits ausschloss, reißen die Gerüchte um einen Wechsel in die USA nicht ab

Jogi Löw: "Im Fußball gibt's manchmal eine plötzliche Wende."

Jürgen Klinsmann würde sich darüber freuen. "Es tut sich viel bei uns in den USA. Es wäre toll, weil es uns helfen würde, für die jungen Spieler so einen Spieler an der Seite zu haben", sagte der Trainer der US-Nationalmannschaft. "Wenn er Lust hätte, wäre das eine klasse Sache."

Bundestrainer Joachim Löw hofft dagegen weiter auf Schweinsteigers Verbleib in Manchester. "Im Fußball gibt es manchmal eine plötzliche Wende, vielleicht denkt José Mourinho ein bisschen um, aufgrund nicht immer erfolgreicher Spiele bei Manchester United. Das wäre für den Bastian toll", sagte Löw beim DFB-Bundestag in Erfurt. 

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rpw/dpa

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