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Topverteidiger bei Rekordmeister Matthijs-de-Ligt-Deal fix – Münchner sind jetzt Europas Shopping-Champions

Matthijs de Ligt
War mit 18 Jahren schon Mannschaftskapitän bei Ajax: Bayern-Neuzugang Matthijs de Ligt 
© Maurice van Steen/ANP / AFP
Nach Sadio Mané, Ryan Gravenberch und Noussair Mazraoui freut sich Bayern München auf Verteidiger Matthijs de Ligt. Rund 120 Millionen Euro hat der Rekordmeister für Ablösesummen schon ausgegeben.

Der Wechsel von Abwehrstar Matthijs de Ligt zum FC Bayern ist perfekt. Nach der Einigung zwischen den Münchnern und Juventus Turin erhält der niederländische Nationalspieler einen Vertrag bis 2027. Der deutsche Fußball-Rekordmeister überweist für den als neuen Abwehrboss eingeplanten de Ligt 67 Millionen Euro Ablöse, wie Juve mitteilte. Die Ablöse ist demnach in vier Raten zu zahlen. Hinzu kommen könnten Bonuszahlungen in Höhe von bis zu zehn Millionen Euro.

Kahn voll des Lobes über Matthijs de Ligt

"Matthijs de Ligt überzeugt im internationalen Spitzenfußball nicht nur mit seinen spielerischen Qualitäten, sondern auch als ein Typ, der in all seinen Mannschaften immer vorangeht", sagte Vorstandschef Oliver Kahn der Bayern-Mitteilung zufolge. "Er hat bereits in jungen Jahren gelernt, Verantwortung zu übernehmen. Eine starke Mannschaft braucht nicht nur eine starke Offensive, und mit diesem Transfer verstärken wir unsere Abwehr auf absolutem Top-Niveau."

Nach dem Transfer von Stürmerstar Sadio Mané ist die Verpflichtung des 22-Jährigen der nächste Coup von Bayerns Sportvorstand Hasan Salihamidzic. Noch am Dienstag reiste de Ligt zu seinen neuen Teamkollegen in die USA.

Mit 18 Jahren schon Kapitän

De Ligt wurde hingegen schon mit 18 Jahren Kapitän von Ajax Amsterdam und war unverzichtbarer Bestandteil der Amsterdamer Revival-Truppe, die in der Saison 2018/19 erst im Halbfinale der Champions League an Tottenham Hotspur scheiterte. Rechtsverteidiger Noussair Mazraoui, seit diesem Sommer Bayern-Profi, gehörte damals ebenfalls zu dieser jungen Mannschaft.

Mit rund 120 Millionen Euro an Ablösesummen küren sich die Münchner zumindest vorerst aber zu den Shopping-Champions Europas. "Überall verstärken sich die Clubs weiter. Das Rennen hört ja jetzt nicht auf", sagte Vorstandschef Kahn.

nik DPA

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