VG-Wort Pixel

Bayern München Robbens Rot hat ein Nachspiel


Zwar ist die Entlassung von Trainer Louis van Gaal in München das dominierende Thema. Doch die rote karte für Arjen Robben ist deswegen nicht vergessen. Bayern-Vorstand Karl-Heinz Rummenigge kündigte Konsequenzen an.

Die rote Karte für Fußballprofi Arjen Robben beim 1:1 im Bundesliga-Derby gegen den 1. FC Nürnberg ist beim FC Bayern München noch nicht abgehakt. "Das, was Arjen gemacht hat, ist unakzeptabel. Es wird sicherlich ein Gespräch mit ihm geben - das ist undiszipliniert, und das können wir jetzt nicht gebrauchen", sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge am Sonntag.

Schiedsrichter Knut Kircher hatte Robben nach Abpfiff am Samstag die rote Karte wegen Beleidigung verpasst. Der Stürmer dürfte wohl für zwei Spiele gesperrt werden. Damit würde Robben am Sonntag gegen Leverkusen und am 23. April bei Eintracht Frankfurt fehlen. Robben hat eingesehen, "dass er weit über das Ziel hinausgeschossen ist", sagte Rummenigge. Direkt nach dem Spiel habe sich der Sünder beim Schiedsrichter entschuldigt.

Robben entschuldigt sich bei Fans und Mannschaft

Begleitet von Andries Jonker, der Stunden nach dem 1:1 in Nürnberg zum Nachfolger des entlassenen Louis van Gaal befördert wurde, schlich Robben in die Kabine und zeigte späte Reue. "Meine volle Entschuldigung an meine Fans und die Mannschaft", sagte er nach seinem ersten Bundesliga-Platzverweis, "das gehört nicht auf den Fußballplatz."

Unmittelbar nach dem Abpfiff fielen laut Kircher Worte, "die in den Bereich der Beleidigung gehen". Den genauen Wortlaut hat Kircher in seinem Sonderbericht an den Deutschen Fußball-Bund (DFB) festgehalten, "das ist eine Sache, die nur mich, Robben und den DFB angeht". Die "Bild am Sonntag" wollte erfahren haben, dass Robben den Unparteiischen als "Vollpfosten" beschimpft habe.

che/DPA DPA

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker