HOME

Spielplan: So umstritten sind die neuen Bundesliga-Anstoßzeiten

Die Deutsche Fußball-Liga hat mal wieder am Spielplan geschraubt und neue Anstoßzeiten ab der kommenden Bundesliga-Saison festgelegt. Für die Fans bedeuten die einige Veränderungen.

Fan-Vertreter fordern (hier 2015 in Bremen) mehr Rücksicht auf ihre Belange bei den Bundesliga-Anstoßzeiten

Fan-Vertreter fordern (hier 2015 in Bremen) mehr Rücksicht auf ihre Belange bei den Bundesliga-Anstoßzeiten

Samstag, 15.30 Uhr ist die Bundesliga-Zeit. Das war einmal: Regelmäßig schraubt die Deutsche Fußball-Liga (DFL) an den Anstoßzeiten für Deutschlands höchste Spielklasse. Herausgekommen sind dabei schon Freitagabendspiele, das sogenannte Top-Spiel am Samstagabend, diverse Anstoßzeiten am Sonntag und und und. Das Resultat: Immer weniger Partien am Samstagnachmittag, zurzeit sind es in der Regel fünf Spiele - von den letzten beiden Spieltagen einmal abgesehen.

Die jüngste Änderung, die ab der kommenden Saison und bis zur Spielzeit 2020/21 gilt, franst den Spieltag so sehr wie nie auseinander. Im Detail sehen Bundesliga-Spieltage in Zukunft in der Regel so aus:

  • Freitag, 20.30 Uhr: ein Spiel
  • Samstag, 15.30 Uhr: fünf Spiele
  • Samstag, 18.30 Uhr: ein Spiel
  • Sonntag, 15.30 Uhr: ein Spiel
  • Sonntag, zur neuen Anstoßzeit um 18 Uhr: ein Spiel

Zwei gravierende Änderungen in der Bundesliga

Auf den ersten Blick gibt es also nur eine Änderung, allerdings kommen noch drei Neuerungen hinzu:

  • Nach der zweiten Liga gibt es künftig auch in der ersten Liga Montagsspiele. Insgesamt fünf Mal soll der Ball dann pro Saison ab 20.30 rollen. Hier sollen insbesondere die Teams zum Einsatz kommen, die donnerstags in der Europa-League gespielt und zum Teil lange Reisewege haben, erklärt die Deutsche Fußball-Liga dem stern. Das normalerweise stattfindende Montagsspiel der zweiten Liga wird in diesem Fall am Samstagmittag um 13 Uhr ausgetragen.
  • Zusätzlich sollen fünf Spiele jeweils sonntags um 13.30 Uhr stattfinden, parallel zu den Zweitligapartien.
  • Außerdem wird es pro Saison nur noch zwei sogenannte "englische Wochen" mit Dienstags- und Mittwochsspielen geben.

Die Sonntagmittags- und Montagsspiele sollen vom Samstagnachmittagskontingent abgezogen werden.

Grundsätzlich ermöglicht die immer stärkere Aufsplittung der Spieltage, mehr Partien lukrativ zu vermarkten. So konnte die DFL mit dem neuen Fernsehvertrag so viel Geld an die Vereine ausschütten wie nie zuvor. 

Doch die Zersplitterung der Spieltage löst nicht überall Begeisterung aus. Amateurvertreter monieren, dass vor allem die Anstoßzeit am Sonntagmittag mit ihren Spielterminen kollidiert, und fürchten Zuschauerverluste.

Kritik von Fan-Vertretern an den neuen Anstoßzeiten

Bei den Anhängern stoßen dagegen vor allem die Spieltermine an Werktagen auf Kritik. Schon vor rund 20 Jahren warb die Faninitiative "Pro 15.30" für diese einheitliche Anstoßzeit in der Bundesliga am Samstag und für die Zweite Liga am Sonntag. Heute ist "Pro 15.30" weitgehend aufgegangen in "ProFans", das sich nicht nur um die Spieltagsproblematik kümmert, wie Sig Zelt von der Initiative sagt.

Es sei nicht hinnehmbar, dass Schlachtenbummler an einem Freitag oder Montag Strecken von über 300 Kilometer bewältigen müssten, damit sie ihren Verein auswärts anfeuern können. Man habe ausgerechnet, dass Fans bis zu zehn Tage Urlaub nehmen müssten, um allein die Meisterschaftsspiele einer Saison zu sehen, sagt Zelt.

"ProFans" fordert die Verantwortlichen auf, "bei den Spielansetzungen und Terminierungen die Interessen der Fußballfans mit einzubeziehen". Damit stößt man jedoch auf weitgehend taube Ohren. "Die DFL hat die Faninteressen zwar mittlerweile im Blick - aber nur an allerletzter Stelle", sagt Zelt. Als Beispiel verweist er auf gemeinsame Gesprächsrunden mit DFL und DFB. "Wir haben viele Jahre daran teilgenommen. Aber wir haben nichts erreicht", sagt er.

Fußball-Angeberwissen: Die verrücktesten Rekorde der Bundesliga


DPA
Themen in diesem Artikel

Wissenscommunity

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(