Bundesliga Saftige Geldstrafe für Klopp


Jürgen Klopp muss kräftig zahlen: Das Sportgericht des DFB hat den Trainer von Borussia Dortmund wegen unsportlichen Verhaltens mit einer Geldstrafe von 12.000 Euro belegt. Der Coach hat dem Urteil bereits zugestimmt. Klopp hatte nach dem Spiel gegen den HSV den Schiedsrichter beleidigt.

Mit einer saftigen Geldbuße gegen Borussia Dortmunds Trainer Jürgen Klopp hat das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ein Zeichen in der schärfer werdenden Schiedsrichter-Debatte gesetzt. Der Coach des Bundesligisten wurde am Donnerstag im Einzelrichter-Verfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen fortgesetzten unsportlichen Verhaltens mit einer Geldstrafe von 12. 000 Euro belegt. Klopp hat dem Urteil bereits zugestimmt, es ist damit rechtskräftig.

Klopp war am vergangenen Samstag nach dem Abpfiff der Bundesliga- Begegnung beim Hamburger SV (1:2) Schiedsrichter Jochen Drees (Münster-Sarmsheim) und dessen Assistenten sowohl auf dem Spielfeld als auch in der Schiedsrichter-Kabine in unsportlicher Weise verbal angegangen. Dies hatte Drees in einem Sonderbericht vermerkt. Klopp, der unter anderem von Schiedsrichter-Boss Volker Roth für sein Verhalten kritisiert worden war, hatte sich am Mittwoch öffentlich entschuldigt. "Was da jetzt entstanden ist, tut mir leid. In Zukunft wird mich niemand in der Nähe der Schiedsrichter sehen", versprach der BVB-Coach.

Während der Fall Klopp damit zu den Akten gelegt ist, hat BVB- Abwehrspieler Robert Kovac Einspruch gegen die vom DFB-Sportgericht verhängte Sperre von drei Spielen eingelegt. Das Gremium wird den Fall daher am Freitag (14.30 Uhr) in Frankfurt/Main mündlich verhandeln. Kovac hatte im Anschluss an die Partie beim HSV wegen Schiedsrichter-Beleidigung die Rote Karte gesehen und war nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss am vergangenen Dienstag mit der Strafe belegt worden.

DPA DPA

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