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Vor Spiel beim FC Bayern: Komplettes Team verletzt: 1.FC Köln beantragt Spielgenehmigung für Geißbock Hennes

Abgeschlagen Letzter der Bundesliga, kaum noch einsatzfähige Spieler und das Auswärtsspiel beim FC Bayern vor der Brust: Der 1.FC Köln greift zum letzten Mittel - und beweist dabei Galgenhumor.

Geißbock Hennes muss beim FC Bayern ran, dem 1.FC Köln gehen die Spieler aus

Humor ist bekanntlich, wenn man trotzdem lacht. Und wo sollte man diese Haltung besser kennen als in der Karnevalshochburg Köln. Dort gibt es beim heimischen FC in dieser Bundesliga-Saison bisher gar nichts zu lachen. Nun fällt beim rheinischen Traditionsclub auch noch praktisch eine ganze Mannschaft aus - und das ausgerechnet vor dem Auswärtsspiel beim übermächtigen FC Bayern München. Der "Effzeh" plant daher mit dem Einsatz einer echten "Geheimwaffe".

Trotzdem ist die Lage - mal wieder - dramatisch. "Wir werden mit vielen Spielern aus der U21 und mit Yann Aurel Bisseck aus der U19 nach München fahren", berichtet Neu-Coach Stefan Ruthenbeck auf der Homepage des FC. Und er stellt fest: "Wir werden definitiv nicht der Favorit sein." Wie es heißt, will Ruthenbeck aus Mangel an Spielern im Sturm mit Außenverteidiger Klünter antreten. Zuletzt hatten sich Sehrou Guirassy, Yuya Osako, Konstantin Rausch und Claudio Pizarro spieluntauglich gemeldet. Ruthenbeck trotzdem tapfer: "Ich weigere mich, da etwas abzuschenken." 

Hennes soll es für den 1.FC Köln richten

Stattdessen verfällt der "Effzeh" auf eine ur-kölsche Lösung und "beantragt" eine Spielberechtigung für Geißbock Hennes VIII. Das Vereins-Maskottchen mit eigener Facebook-Seite und eigener Webcam dürfte von Natur aus Bock auf das Spiel bei den Bayern haben. Hennes' Stärken liegen vermutlich im Kopfballspiel und in der Defensive - nicht das Schlechteste für eine Abwehr, die als Schießbude der Liga gilt. Wie es heißt, hat die DFL noch nicht über den Antrag entschieden. Aber der Rheinländer bleibt notorisch optimistisch: "Et hätt noch immer joot jejange."  


dho

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.