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Bundesliga am Sonntag: In Köln schwindet die Hoffnung - HSV schlägt Hoffenheim deutlich

Fans des 1.FC Köln müssen mit ihrem Club wirklich "durchs Füer" gehen, wie sie vor Spielbeginn stets singen. Nach dem 0:2 gegen Hertha BSC schwindet die Hoffnung auf den Klassenerhalt. Besser sieht es beim HSV aus.

Wieder kein Tor, wieder keine Punkte: Die Kölner Spieler Guirassy (re.) und Osako während der 0:2-Pleite gegen Hertha BSC.

Wieder kein Tor, wieder keine Punkte: Die Kölner Spieler Guirassy (re.) und Osako während der 0:2-Pleite gegen Hertha BSC.

Ein Eigentor und eine nicht vorhandene Freistoßmauer haben dem Hamburger SV zum vierten Saisonsieg verholfen. Mit 3:0 besiegten die Hanseaten die TSG völlig verdient. Die Mannschaft von Trainer Markus Gisdol dominierte über die gesamte Spielzeit die Partie gegen eine Hoffenheimer Mannschaft, die insgesamt sehr verhalten auftrat.

Die Tore für die Hamburger erzielten der Hoffenheimer Akpoguma (6. Minute), Kostic per direktem Freistoß (75.) und Jung nach einer schönen Kombination (88.). Damit überholten die Hamburger den SC Freiburg und kletterten auf Platz 15. Hoffenheim fiel vorerst aus den Europapokal-Plätzen raus und steht nun auf Platz 7.

Gleich steht's 1:0 für den HSV: Hoffenheims Akpoguma überwindet den eigenen Torhüter

Gleich steht's 1:0 für den HSV: Der Hoffenheimer Akpoguma (Mitte) fabriziert unter Bedrängnis ein Eigentor.


1.FC Köln: Woher soll Hoffnung kommen?

Dagegen wird die Hoffnung, dass der 1.FC Köln in dieser Saison noch einmal die Wende schafft, immer mehr zum Hirngespinst. Das 0:2 im Heimspiel gegen Hertha BSC war die elf Niederlage im 13. Spiel. Erst zwei Punkte stehen bei den Geißböcken auf der Haben-Seite.

Vedad Ibisevic (17. Minute und 64. per Elfmeter) erzielte beide Tore für die Herthaner, die verdient gewannen, ohne eine überragende Leistung bringen zu müssen. Köln konnte den Schwung aus dem 1:0-Sieg in der Europa League gegen den FC Arsenal nicht mitnehmen. Im Kölner Stadion machte sich hörbar Resignation breit. Trainer Peter Stöger schloss von sich aus, seinen Posten zu räumen.

dho

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