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Osnabrücker-Spieler mit Traumata: Kastrati "wach und orientiert"

Flamur Kastrati vom VfL Osnabrück hat bei seinem Zusammenstoß mit dem Cottbuser Markus Brzenska ein Schädel-Hirn-Trauma und ein Spinal-Trauma erlitten. Er sei mittlerweile "wach und orientiert". Die Chancen auf eine Genesung stehen gut.

Die Ärzte haben beim schwer verletzten Osnabrücker Fußball-Profi Flamur Kastrati ein Schädel-Hirn-Trauma und ein Spinal-Trauma diagnostiziert. Darüber informierten die behandelten Mediziner am Montag. Kastrati, der sich im Zweitliga-Match zwischen Cottbus und dem VfL Osnabrück (2:0) tags zuvor bei einem Zweikampf und anschließenden Sturz die Verletzungen zugezogen hatte, wird im Cottbuser Carl-Thiem-Klinikum weiter überwacht. Der 19 Jahre alte Norweger sei "wach und orientiert", erklärten die Ärzte.

Schon am Sonntagabend hatten Mitspieler und alle Augenzeugen des Unfalls die Nachricht erreicht, dass Kastrati außer Lebensgefahr ist. Auf dem Rasen des Stadions der Freundschaft hatten sich zuvor dramatische Szenen abgespielt. Fast 15 Minuten lang wurde der Spieler an der Außenlinie von Notärzten behandelt, Kastrati verlor immer wieder das Bewusstsein.

Die Ärzte in Cottbus gehen davon aus, dass der Spieler von seinen Kopf- und Halsverletzungen genesen wird. Wie lange Kastrati dafür in der Klinik bleiben muss, war am Montag noch ungewiss. Die Eltern des Norwegers sind inzwischen bei ihm in Cottbus.

jas/DPA / DPA

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