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Zweite Bundesliga: Leipzig rettet gegen Kaiserslautern torloses Remis

Zweimal war Torhüter Fabio Coltorti zur Stelle, zweimal das Aluminium: Leipzig bleibt zu Hause weiter ungeschlagen und kletterte durch das 0:0 gegen Kaiserslautern wieder auf den Relegationsplatz.

RasenBallsport Leipzig bleibt weiter zu Hause ungeschlagen. Dank eines glücklichen 0:0 am Montagabend im Heimspiel gegen Verfolger 1. FC Kaiserslautern kletterte die Mannschaft von Trainer Alexander Zorniger wieder auf den dritten Platz in der 2. Fußball-Bundesliga. Vor 25.637 Zuschauern retteten Torhüter Fabio Coltorti und das Aluminium die ideenlosen Gastgeber gegen die starken Pfälzer. So bleiben die Gäste auswärts trotz guter Leistung sieglos und Tabellenfünfter, Leipzig rangiert weiter auf dem Relegationsplatz.

"Das Remis ist verdient. Wir hatten die klareren Chancen, wir können zufrieden sein", sagte Lauterns Trainer Kosta Runjaic. Sein Leipziger Kollege Alexander Zorniger meinte zur Leipziger Leistung: "Das komplette Mittelfeld war in der ersten Hälfte zu passiv. In der zweiten Halbzeit lief es für uns besser. Insgesamt war es zu wenig."

Technische Fehler und Ungenauigkeiten zu Beginn

Das Verfolgerduell begann unruhig. Beide Mannschaften zeigten ungewohnte technische Fehler und Ungenauigkeiten. Mehr als zwei Schussversuche von Leipzigs Stefan Hierländer (9. Minute) und Lauterns Amin Younes (13.) sprangen anfangs nicht heraus. Die Gäste fanden dann besser ins Spiel und hätten in einer Druckphase in Führung gehen können. Doch Ruben Jenssen (23.) und Philipp Hofmann (24.) scheiterten innerhalb einer Minute am stark parierenden Torhüter Fabio Coltorti, der in Volleyballer-Manier rettete. Kurz darauf war Coltorti schon geschlagen, doch Willi Orbans (29.) Kopfball klatschte an die Latte.

Die Gäste spielten immer wieder gefällig nach vorn. Leipzig sortierte sich nach der Pause neu, als Zorniger früh einen Doppelwechsel vornahm (54.). Doch nach einem starken Freistoß von Dominik Kaiser (56.) verpuffte der Effekt schnell. Hofmann (68.) war auf der Gegenseite bereits an Coltorti vorbei, traf aus spitzem Winkel aber nur den linken Pfosten. In einer zum Ende wieder offenen Partie, in der beide Mannschaften auf Sieg spielten, wurde Yussuf Poulsen (79.) bei Leipzigs bester Torchance von Michael Schulze auf der Linie geblockt.

mod/DPA / DPA

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