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Schock in Dortmund: Watzke: Das war ein "Sprengstoffanschlag auf den Bus"

Schock vor dem Champions-League-Spiel des BVB gegen Monaco: Laut Polizei explodierten drei Sprengsätze am Mannschaftsbus der Borussia. Dabei soll mindestens ein Profi verletzt worden sein. Das Spiel wurde abgesagt.

BVB Fans

Kurz nach der Abfahrt des Mannschaftsbusses von Borussia Dortmund vom Hotel zum Stadion hat es vor dem Champions-League-Spiel gegen AS Monaco einen Zwischenfall gegeben. In Höhe der Wittbräucker Straße/Schirrmannweg im Stadtteil Höchsten detonierten nach Angaben der Polizei drei Sprengsätze. Die Scheiben des BVB-Busses seien dabei ganz oder teilweise geborsten. Eine Person wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Dabei handelt es sich um den Abwehrspieler Marc Bartra. Wie BVB-Chef Hans-Joachim Watzke berichtete, wurde er an der Hand verletzt.


Was im Einzelnen passiert ist, ist zur Stunde noch unklar. Die Polizei in Dortmund bat darum, Gerüchte und Spekulationen zu unterlassen; man sei mit einem Großaufgebot im Einsatz, hieß es via Twitter. Watzke sprach im Stadion von einem "Sprengstoffanschlag auf den Bus". Die Partie im Signal Iduna Park kann unter diesen Umständen nicht angepfiffen werden, das Spiel wurde abgesagt und soll morgen um 18.45 Uhr nachgeholt werden.


Monaco-Fans und Barca: Solidarität mit BVB

Im Stadion herrschte vor dem Spiel gespannte Ruhe. Stadionsprecher Norbert Dickel betonte, es gebe keinen Grund zur Panik im Stadion. Die Spielabsage wurde mit einzelnen Pfiffen quittiert. Fans des AS Monaco reagierten auf die ersten Meldungen über die Detonationen am BVB-Bus nach Berichten des TV-Senders Sky mit solidarischen "Dortmund, Dortmund"-Sprechchören.


Auch der FC Barcelona, der am Abend gegen Juventus Turin spielt, reagierte:


Marc Bartra war von den Katalanen nach Dortmund gewechselt.

dho mit / DPA

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