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Champions League: AC Mailand siegt nach Elfmeterschießen

Der AC Mailand hat zum sechsten Mal die Champions League gewonnen. Die Mannschaft von Trainer Carlo Ancelotti bezwang Juventus Turin mit 3:2 im Elfmeterschießen.

Dida hat dem AC Mailand den Triumph in der «Königsklasse» gesichert. Mit drei gehaltenen Strafstößen rettete der brasilianische Keeper seiner Mannschaft am Mittwochabend im «italienischen» Champions-League-Endspiel gegen Juventus Turin das verdiente 3:2 im Elfmeterschießen und damit den sechsten Erfolg im Cup der Landesmeister. Vor 63.215 Zuschauern im ausverkauften Old- Trafford-Stadion von Manchester hatte es nach regulärer Spielzeit und Verlängerung 0:0 gestanden. Der AC Mailand, der im Finale über weite Strecken die bessere Mannschaft war, ist nun als Titelverteidiger direkt für die kommende Champions League qualifiziert. Den entscheidenden Elfmeter verwandelte Andrej Schewtschenko.

Vom Anpfiff weg entwickelte sich im «Theater des Fußballs» eine temporeiche und gutklassige Partie, in der überraschend die als Außenseiter gehandelten Mailänder bei ihrem 250. Auftritt im Europapokal die Akzente setzten. In der 9. Minute jubelte Milan schon über das vermeintliche Führungstor durch Andrej Schewtschenko, doch beim Schuss des Ukrainers stand dessen Sturmpartner Filippo Inzaghi im Abseits. Der deutsche Schiedsrichter Markus Merk (Kaiserslautern), der seine 90. Europacup-Begegnung tadellos leitete, erkannte den Treffer zu Recht nicht an. Acht Minuten später bot sich dem von Clarence Seedorf glänzend angespielten Inzaghi die Gelegenheit zum 1:0, doch dessen Flugkopfball entschärfte Gianluigi Buffon glänzend.

Ohne ihren schmerzlich vermissten tschechischen Regisseur Pavel Nedved (Gelb-Sperre) fand die «alte Dame» aus Turin über weite Strecken überhaupt nicht ins Spiel und agierte notgedrungen aus einer verstärkten Defensive. So dauerte es bis zur 28. Minute, ehe der frisch gebackene Meister der Serie A zur seiner ersten guten Einschussmöglichkeit kam. Der bis dahin überhaupt nicht aufgefallene Alessandro del Piero zielte aus 18 Metern allerdings drüber.

Das auch gedanklich schnellere Milan störte die meist umständlich und mit hoher Fehlerquote vorgetragenen Angriffe des Favoriten früh und effektiv. Und um ein Haar hätte Rui Costa, der mit Seedorf die meisten Angriffe einleitete, einen der daraus resultierenden Konter erfolgreich abgeschlossen. Der Schuss des Portugiesen von der Strafraumgrenze strich jedoch knapp an Buffons Gehäuse vorbei (38.). Erst gegen Ende der ersten Halbzeit erwachte Juventus aus seiner Lethargie, ohne allerdings daraus noch Kapital schlagen zu können.

Nach dem Wechsel reagierte Marcello Lippi auf das einfallslose Spiel seiner Elf, indem er Antonio Conte für den blass gebliebenen Nedved-Stellvertreter Mauro Camoranesi einwechselte. Und der «Oldie» führte sich mit einem sehenswerten Latten-Kopfball auch gleich gut ein (47.). Das italienische Duell um die kontinentale Fußball-Krone, das in nahezu 200 Ländern im Fernsehen zu sehen war, wurde nun etwas abwechslungsreicher, aber auch deutlich umkämpfter und härter.

Torgefährliche Aktionen wurden in der Folge dafür seltener. Der aufgerückte Paolo Maldini (60.) köpfte am Turiner Kasten vorbei, auf der anderen Seite zielte Conte (72.) zu hoch. Meistercoach Lippi verstärkte noch einmal die Offensive und brachte in Stürmer Marcelo Zalayeta für den äußerst schwachen Edgar Davids seinen letzten Joker in das Match, doch hinten brannte es zunächst bei Inzaghis Chancen (76./77.) erneut zwei Mal lichterloh.

Trotz schwindender Kräfte waren beide Teams weiter bemüht, die drohende Verlängerung zu vermeiden. Doch auch Seedorf (89.) konnte bei der letzten Gelegenheit in der regulären Spielzeit den starken Buffon nicht überwinden. In der unansehnlichen Verlängerung, in der keiner der Widersacher mehr etwas riskierte, musste Milan praktisch zu zehnt auskommen, denn der dritte Einwechsel-Spieler Roque Junior musste trotz einer Oberschenkelblessur durchhalten.

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Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?